Fischbar

fischbar-logo-transparent„Moin Moin!“ heißt es in der Fischbar in Kiel. Philipp Dornberger und Daniel Gieseler entern die Löwen-Kajüte im Sturm. Die beiden Nordlichter haben mit ihren Fischbrötchen ausgerechnet in ihrer Heimat Kiel eine Marktlücke entdeckt. An mittlerweile zwei Standorten kann die kultige Fischbrötchen-Kette besucht werden und der Food-Truck macht sogar Hausbesuche. Ein konsequent umgesetztes Konzept mit viel Liebe zum Detail. Kapitän Daniel und Steuermann Philip wünschen sich von den Landratten 80.000 EUR Startkapital zur Eröffnung eines neuen Ankerplatzes äh… Standorts. Gelingt es ihnen, die Löwen anzuheuern?

Kapitalgesuch

Gesuchtes Kapital 80.000 €
Beteiligungsquote  20%
Unternehmensbewertung 400.000 €
Kieler Fischbar
Fischbar (Quelle:myfischbar.de)

Vural Öger bringt einiges an Gastronomie-Erfahrung mit an den Verhandlungstisch. Gelingt es den Gründern, den alten Seelöwen für sich zu begeistern oder springt die Bremer Nixe Lencke Wischhusen vielleicht auf den Kahn auf? Bisher hatten Gastronomie-Konzepte es nicht leicht in der Höhle der Löwen, obwohl Knüppelknifte einiges Interesse bei den Löwen weckte.

Die erste Außenschalte bei der Höhle der Löwen. Die Kieler fahren mit ihrem Food Container und frisch gemachten Fischbrötchen vor. Jeder Fisch bekommt bei ihnen ein eigenes Brötchen und eine passende Soße. Für die Löwinnen gibt es Krabbenbrötchen frisch vom Krabbenpuler Albert. Das Gastronomie-Konzept setzt auf Storytelling, Authentizität und Lokalität. Judith Williams ist begeistert. So leckere Krabben hat sie noch nie gegessen. Die Erfolgsgeschichte sieht sie jedoch zu sehr an die Personen der beiden Gründer gebunden.

Die 80.000 EUR sollen in die Anschaffung eines neuen Containers und den Bau einer Fischbar in Hamburg fließen. Frank Thelen ist unsicher, ob das Kapital nur dazu gesucht wird, das Geschäft zu stabilisieren, oder ob die Gründer eine Größe wie Nordsee anstreben. Skalieren wolle man nur nach Norddeutschland, da das Konzept von der Nähe zum Wasser lebt, bekommt er als Antwort. Zwei Anfragen für weitere Standorte habe man sogar schon abgelehnt. Thelen glaubt nicht an die Skalierbarkeit und auch Jochen Schweizer gibt zu bedenken, dass ein Konzept, das auf den beiden Gründern aufbaut lieber langsam skaliert werden sollte. Auch Vural Öger schmeckt es fantastisch, doch auch er sieht die beiden Gründer als eigentliche Stars des Geschäftsmodells und somit keinen Investmentcase.

Judith Williams bekommt nun durch Rückfragen noch heraus, dass eigentlich nur einer der beiden Gründer Vollzeit in der Firma arbeitet und der andere nebenberuflich. Aus Startup-Sicht durchaus nachvollziehbar. Plötzlich dreht sich aber der Wind gegen die beiden Gründer. Man solle mehr zusammenarbeiten, fordern die Löwen pauschal. Am Ende verlassen zwei Unternehmer ohne Investment die Bühne, die zu unrecht noch eins auf den Deckel bekommen haben. Allem Anschein nach bietet die Fischbar tatsächlich die leckersten Fischbrötchen, denn als die beiden schon lange weg sind, futtern die Löwen noch genüsslich ihre Krabbenbrote.

Fischbar im Video

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