Catewalker

catewalkerUwe Hartmann aus Mainz ist Erfinder des Catewalkers, der mobilen Espressomaschine. Seit 2006 hat der Mainzer an seinem Gerät entwickelt und herausgekommen ist ein Prototyp, der ohne Wasser- und Stromanschluss auskommt. Ideal für große Veranstaltungen, Festivals oder den Straßenverkauf. Auch eine zwischenzeitliche Insolvenz konnte den Erfinder nicht von der Entwicklung des Prototypen abhalten. Bereits 225.000 EUR sind in die Entwicklung geflossen. Mit dem Kapital der Löwen könnte der Catewalker fertiggestellt werden und in die Serienproduktion gehen.

Kapitalgesuch

Gesuchtes Kapital            300.000 €
Beteiligungsquote 30%
Unternehmensbewertung          1.000.000 €
Catewalker
Catewalker (Quelle: catewalker.de)

Uwe Hartmann fragt als erstes, wer gerne einen Espresso hätte. Als alle Löwen sich melden, erklärt er, sein Produkt könne das Problem lösen. Allerdings sei der Garagenprototyp, den er mitgebracht hat, nicht einsatzfähig. Das Kapselsystem muss umgebaut werden. Die erste Enttäuschung für die Löwen. Trotzdem möchten sie mehr erfahren.

120 Espressi kann der Catewalker produzieren, bevor er wieder neu aufgeladen werden muss. Der Erfinder rechnet vor, wie man mit 1 EUR je Espresso auf 23.000 EUR Jahresumsatz kommen kann. Nicht besonders viel, finden die Löwen. 225.000 EUR sind bereits in die Entwicklung des 20kg leichten Walkers geflossen. Für 300.000 könnte der Catewalker in Serienproduktion gehen. 10 Geräte ließen sich damit herstellen. Einen potenziellen Kunden gibt es auch schon. Das italienische Unternehmen legt jedoch wert darauf, dass die eigenen Design- und Qualitätsstandards erfüllt sind.

Die Löwen steigen der Reihe nach aus. Vural Öger möchte Espresso nicht aus dem Pappbecher sondern aus einer Porzellantasse trinken. Auch Judith Williams steigt aus. Lencke Wischhusen, die das Gerät zuvor zumindest noch anprobiert hat und damit nach Meinung von Judith Williams wie Lara Croft aussieht, findet die 300.000 EUR viel zu hoch angesetzt und hat das Gefühl, dass bereits zu viel Geld verbrannt wurde. Jochen Schweizer glaubt hingegen, dass die 300.000 EUR gar nicht ausreichen, um das Produkt groß zu machen. Der Erfinder und der Markt gefallen ihm aber. Ähnlich sieht es Frank Thelen, der zugibt, dass er vielleicht investiert hätte, wenn er zu Beginn des Pitches einen Espresso bekommen hätte.

Was wurde anschließend aus Catewalker?

Uwe Hartmann arbeitet mittlerweile für Siemens und ist nach Dänemark ausgewandert. Auf die Kritikerin Lencke Wischhusen ist er nicht gut zu sprechen. Im Anschluss an die Sendung gab es dennoch einige Anfragen zum Patentkauf oder für Investitionen. Das Richtige war aber auch da nicht dabei. Wer sich zu den gleichen Konditionen wie in der Sendung (10.000 Euro je 1 Prozent) beteiligen möchte, kann dies über die Catewalker Website tun. Bis zu 49 Prozent ist Uwe Hartmann bereit, von seiner Firma abzugeben. Mehr im Interview mit Uwe Hartmann.

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