Sixtyone Minutes

sixtyone-minutes-logoSixtyone Minutes aus Berlin ist ein persönlicher Butler-Service via App. Via SMS-Direktnachrichten kann der User Aufträge an das Team von Sixtyone Minutes vergeben – beispielsweise Buchungen oder Bestellungen durchzuführen, Lieferungen zu veranlassen oder bestimmte Informationen in Erfahrung zu bringen. Der Service kostet derzeit nach der kostenlosen Probezeit 9,90 EUR im Monat. Die Gründer Monique Hoell und Michael Gnamm suchen Kapital von den Löwen. Insbesondere Frank Thelen wäre für dieses Technologie-Thema prädestiniert.

Kapitalgesuch

Gesuchtes Kapital  200.000 €
Beteiligungsquote 10 %
Unternehmensbewertung 2.000.000 €

Monique Hoell ist bei dem Pitch im Lead. Immer wieder wiederholt sie den Catchphrase „Mit uns haben Sie mehr von ihrer Stunde“. Sie und ihr Mitgründer kennen sich schon seit vielen Jahren und glauben an das Konzept vom persönlichen Assistenten. Frank Thelen ist ihr bevorzugter Löwe. Der Online-Experte ist aber alles andere als begeistert. Egal ob Stromtarif, Flug, Mietwagen, Putzkraft oder Gärtner, mit der App kann man alles buchen und jede Anfrage stellen. Genau da sehen die Löwen aber die Schwäche. Für all diese Bereiche gäbe es bereits Nischenportale und eine Stunde Reaktionszeit sei zu lang. Vural Öger wünscht sich eine Antwort innerhalb von 10 Sekunden. Monique Hoell erwidert, man aggregiere ja Dienste und erfinde das Rad nicht neu. „Eine verrückte und dumme Idee“ findet Frank Thelen, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, wie wenige Wochen später ein Konkurrent von sixtyone minutes mit Joko und Klaas sowie Ashton Kutcher sehr prominente Investoren finden wird.

Nicht das erste Internetgeschäft, das Experte Thelen verreißt. Damit fühlen sich auch die anderen Löwen in ihren Zweifeln bestätigt. Nach thelen steigt zunächst auch Vural Öger aus. Da Lencke Steiner noch damit beschäftigt ist, traurig dreinzublicken, wagen die Gründer einen neuen Approach. Steiner findet die Idee „nicht doof“ und gibt an, schon mal die gleiche Idee gehabt zu haben, woraufhin Frank Thelen zu hüsteln beginnt. Letztendlich glaubt Steiner aber nicht an die Machbarkeit. Auch Judith Williams steigt aus. Sie schätzt an irher persönlichen Assistenten insbesondere das persönliche und möchte sie nicht gegen eine App tauschen. Jochen Schweizer ist ernsthaft bemüht, das Potenzial abzuklopfen. Nach den geplanten Umsatzzahlen für 2017 gefragt, antwortet Michael Gnamm mit 150 Mio EUR bei 500 Tausend Usern. 30 Mio EUR sollen dabei an Gewinn hängen bleiben. Jochen Schweizer hält die Zahlen für unrealistisch und überlegt, ob er sein Geld lieber ins neben ihm brennende Feuer werfen soll.

Was wurde anschließend aus sixtyone minutes?

Das Unternehmen fokussiert sich zunehmend auf den Businesskunden-Bereich und geht weg vom Butler für jederman. Auch das Konkurrenzprodukt GoButler, in das sogar Joko Winterscheid und Ashton Kutcher investiert haben, hat 2016 den deutschen Markt verlassen, um in den USA durchzustarten. Haben die Löwen einen spannenden Deal verpasst? Der Markt für Butler-Apps scheint sich mittlerweile stark zu entwickeln. Was meint ihr? Hinterlasst uns einen Kommentar!

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