Das Food-Startup Mamaye bringt ostafrikanischen Genuss in die Höhle der Löwen und greift dabei eine Herausforderung auf, die in vielen modernen Haushalten präsent ist: der Wunsch nach gesunder Ernährung, die gleichzeitig unkompliziert und alltagstauglich bleibt. Statt auf industriell verarbeitete Fertigprodukte zu setzen, bringt das Unternehmen kulinarische Traditionen aus Ostafrika in eine Form, die schnell verfügbar ist und dennoch Natürlichkeit bewahren soll. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack, sondern auch um das Erzählen einer Esskultur, die auf Gemeinschaft, Teilen und intensiven Aromen beruht. Der Ansatz verbindet so Genuss mit kultureller Vielfalt und einem bewussteren Umgang mit Ernährung. Besonders ist, dass Mamaye traditionelle Rezepturen aus Familienküchen herauslöst und sie in die heutige Esskultur überträgt. Das Konzept richtet sich damit an Menschen, die auf pflanzliche Ernährung achten möchten, ohne auf Authentizität verzichten zu müssen.
![]() ![]() Geschmacksrichtungen: Ades Pikante Linse, Misir Aromatische Linse und Silsi Pikante Tomate Teilnehmer bei „Die Höhle der Löwen“ Staffel 18 |
Neben der Ernährungsfrage spielt Nachhaltigkeit eine Rolle: Durch die Verpackung in Gläsern entsteht ein Gegenentwurf zu kurzlebigen Plastiklösungen. So wird nicht nur das kulinarische Erbe Ostafrikas transportiert, sondern gleichzeitig ein Beitrag zu ressourcenschonenderem Konsum geleistet. Das Angebot umfasst verschiedene vegane Gerichte, die in Bio-Qualität abgefüllt werden und sich unkompliziert erwärmen lassen. Mit Sorten wie würziger Tomatensauce, aromatischen Linsenvarianten oder scharf abgeschmeckten Spezialitäten entsteht ein Sortiment, das sowohl pur als auch in Kombination mit Beilagen wie Brot, Reis oder Pasta genossen werden kann. Ergänzend gibt es Probierpakete mit mehreren Sorten, die einen breiteren Einblick in die Vielfalt dieser Küche ermöglichen.
Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte
Mamaye – Kapitalgesuch bei DHDL
Yemi Desalegn und Bahleby Tewelde aus Neu-Isenburg sind in der Höhle der Löwen auf der Suche nach Wachstumskapital in Höhe von insgesamt 150.000 Euro für Mamaye, welches für Eintritt in den Handel eingesetzt werden kann. Die Löwen bekommen im Gegenzug 10 Prozent der Firmenanteile geboten. Passende Investoren für das Startup könnten in der aktuellen Staffel die Löwen Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel und Frank Thelen sein. Der Firmenwert liegt mit 1.350.000 Euro im oberen Mittelfeld.
Pitch vom 01.09.2025 | |
Gesuchtes Kapital: | 150.000 € |
Angebotene Beteiligung: | 10% |
Firmenwert vor Investition: | 1.350.000 € |
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Während die letzten Worte des Pitches noch einmal geprobt werden, liegt Aufregung in der Luft der Gründerlounge. Mit festem Blick und einem Lächeln, das die Anspannung kaum verbergen kann, gehen die beiden Gründer den Ablauf durch, während im Hintergrund bereits die vorbereiteten Speisen köcheln. Ihre Familie – Schwester, Mutter und Tochter – verfolgt jede Bewegung, klatscht Mut zu und wischt die ersten Tränen der Rührung weg. Für alle ist klar: In diesem Augenblick hängt viel mehr als nur ein Pitch in der Luft, es geht um ein Stück Identität, das mit der Geschäftsidee bewahrt und weitergetragen werden soll.
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Als Yemi und Bahleby schließlich in die Höhle treten, entfaltet sich ihre Geschichte: Ostafrikanische Küche, eingefangen im Glas, pflanzlich, bio und inspiriert von Familienrezepten. Mit Ades, Misir und Silsi haben sie drei Gerichte im Gepäck, die für das Teilen, die Gastfreundschaft und die Würze ihrer Heimat stehen. Gewürzt mit Berbere und anderen traditionellen Mischungen entsteht ein Geschmack, der die Löwen sofort fesselt. Beim Probieren zeigt sich Begeisterung über die Aromen, die zugleich vertraut und neu wirken. Zwischen Löffeln und Blicken liegt die entscheidende Frage in der Luft: Reicht diese Mischung aus Emotion, Tradition und Convenience für ein Investment?
Regionale Unterschiede innerhalb der Afrikanischen Küche
Die afrikanische Küche ist von einer enormen Vielfalt geprägt, die sich aus geografischen Gegebenheiten, klimatischen Bedingungen und historischen Einflüssen ergibt. Während im Norden Afrikas der arabische Einfluss mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander oder Zimt sowie Zutaten wie Couscous, Oliven und Lamm dominiert, zeichnet sich der Westen durch herzhafte Eintöpfe, erdnussbasierte Saucen und eine breite Nutzung von Maniok, Yams und Hirse aus. Zentralafrika hingegen ist stark von tropischen Produkten wie Kochbananen, Süßkartoffeln und Palmöl geprägt, während der Süden eine Mischung aus Fleischgerichten, Maisbrei (wie „Pap“ in Südafrika) und Einflüssen der europäischen Kolonialzeit bietet. Diese kulinarische Vielfalt verdeutlicht, dass von „der“ afrikanischen Küche nicht die Rede sein kann, sondern dass jede Region eigene Traditionen und Geschmackswelten entwickelt hat.
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Die ostafrikanische Küche nimmt innerhalb dieses Spektrums eine besondere Rolle ein. Länder wie Äthiopien, Eritrea, Kenia oder Tansania verbinden Einflüsse des indischen Ozeans, arabischer Händler und alter afrikanischer Königreiche. Eine ihrer zentralen Besonderheiten ist die Vielfalt an vegetarischen und veganen Speisen, die sich aus der Kombination von Hülsenfrüchten, Gemüse und Getreiden ergibt. In Äthiopien und Eritrea gehört das Fladenbrot Injera, hergestellt aus dem glutenfreien Getreide Teff, zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Es dient nicht nur als Beilage, sondern zugleich als Esswerkzeug, indem es zum Aufnehmen von Saucen und Eintöpfen verwendet wird. Typisch sind aromatisch gewürzte Linsengerichte wie Misir oder Bohnenvarianten, die mit Gewürzmischungen wie Berbere oder Mitmita abgeschmeckt werden.
Darüber hinaus prägt die Art des gemeinsamen Essens die ostafrikanische Küche in besonderem Maße. Mahlzeiten werden oft auf einer großen Platte serviert, von der alle gemeinsam essen – ein Ausdruck von Gemeinschaft und sozialem Miteinander. Die Aromen sind intensiv, aber nicht nur auf Schärfe ausgelegt, sondern oft vielschichtig durch Kombinationen von Chili, Knoblauch, Ingwer, Kardamom und Kurkuma. In Küstenregionen wie Sansibar mischen sich arabische und indische Einflüsse dazu: Reisgerichte mit Kokosmilch, Gewürznelken oder Kardamom gehören hier zum Standardrepertoire. Auch Fleisch- und Fischgerichte sind präsent, doch bilden pflanzliche Zubereitungen die Grundlage, was die ostafrikanische Küche für unterschiedliche Ernährungsstile besonders interessant macht.
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Ein weiteres Merkmal ist die Verwendung von fermentierten Lebensmitteln. Neben Injera finden sich in manchen Regionen auch fermentierte Milchprodukte oder Getränke, die den Speisen eine besondere geschmackliche Tiefe verleihen. Diese Techniken spiegeln nicht nur kulturelle Traditionen, sondern auch die Notwendigkeit wider, Lebensmittel haltbar zu machen. Somit vereint die ostafrikanische Küche pragmatische Aspekte mit einer tiefen Verwurzelung in Ritualen und Symbolen, die über das reine Essen hinausreichen und kulturelle Identität transportieren.
Mamaye reiht sich in eine kulinarische Tradition ein, die weit über reine Ernährung hinausgeht. Die Gerichte spiegeln die Vielfalt und die Lebendigkeit der ostafrikanischen Esskultur wider, die in Europa bislang nur wenig verbreitet ist. Mit der Kombination aus authentischen Rezepturen, pflanzlicher Basis und moderner Convenience eröffnet das Start-up eine neue Geschmackswelt, die sowohl für ernährungsbewusste Menschen als auch für Liebhaber internationaler Küche interessant ist. Dadurch entsteht ein Brückenschlag zwischen traditioneller Esskultur und zeitgemäßen Anforderungen des Lebensmittelmarkts. Im Umfeld der Höhle der Löwen Produkte fällt Mamaye durch seinen klaren kulturellen Bezug und den hohen Anspruch an Bio-Qualität auf. Während viele andere Food-Gründungen eher Snacks, Drinks oder Süßwaren präsentieren, bringt Mamaye vollwertige Mahlzeiten in den Vordergrund. Damit hebt sich das Unternehmen von anderen Teilnehmern ab und positioniert sich als Anbieter einer besonderen kulinarischen Erfahrung, die durch starke Familiengeschichte und kulturelles Erbe untermauert wird.
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Die Höhle der Löwen vom 01.09.2025
Die Themen und Kapitalgesuche in der Sendung vom 01.09.2025 sind:
- Radanker sucht 70.000 EUR für 20 Prozent Unternehmensanteile
- Capsello sucht 80.000 EUR für 20 Prozent Unternehmensanteile
- Mamaye sucht 150.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Betta Salt sucht 350.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- hey mela sucht 200.000 EUR für 2 Prozent Unternehmensanteile
- Miss Mineva’s sucht 200.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Wiederbesuch bei den beliebten Höhle der Löwen Produkten der letzten Staffeln mit waterdrop, littlelunch und Mamas Falafel.
Ähnliche Kandidaten
Zu den beliebtesten und erfolgreichsten Teilnehmern in der Höhle der Löwen gehören die Food-Startups. Mit Frank Thelen gab es einen Löwen der sich im Laufe der Sendungen regelrecht auf dieses Segment spezialisierte. Seit seinem Weggang rücken die Löwen Nils Glagau und Dagmar Wöhrl mehr in diese Nische vor, aber auch Ralf Dümmel investiert oft in Essen. Bekannte Teilnehmer der Sendung sind die Gewürzmanufaktur Ankerkraut, das 3bears Porridge und die littlelunch-Suppen.
Zur Übersicht: | Alle Food-Startups
![]() ![]() Buch zur Sendung von #DHDL Startup-Coach Ruth Cremer |
![]() ![]() Das neue Kinderbuch von Carsten Maschmeyer |
![]() ![]() Buch zur Sendung von #DHDL Startup-Coach Felix Thönnessen |
![]() ![]() „Die Höhle der Löwen“ 3-6 Spieler ab 12 Jahren | von Noris Spiele |
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