Mit seinem Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ zeigt HEIONTEC, wie sich die Energieversorgung von Sensoren grundlegend verändern lässt. Das Deep-Tech-Startup aus Schleswig-Holstein beschäftigt sich mit einem Problem, das vor allem bei vielen verteilten Messsystemen relevant ist: Batterien müssen regelmäßig ausgetauscht werden, obwohl die Sensoren selbst oft nur sehr wenig Energie benötigen. Besonders schwierig wird das an Maschinen, in Gebäuden, in technischen Anlagen oder an anderen schwer zugänglichen Stellen. Die von HEIONTEC entwickelte TEC-G-Technologie setzt deshalb auf thermische Energie aus der Umgebung und kommt dabei ohne Licht, Bewegung oder ein dauerhaftes Temperaturgefälle aus. Möglich wird dies durch einen reversiblen elektrochemischen Prozess innerhalb der Zelle, bei dem Energie bereitgestellt und die Zelle anschließend durch die Aufnahme von Umgebungswärme wieder regeneriert wird. Damit verfolgt HEIONTEC einen Ansatz, der den Wartungsaufwand senken, Batterien und damit verbundene Verbrauchsmaterialien einsparen und den Betrieb drahtloser Sensorsysteme über lange Zeiträume erleichtern soll. Besonders ist dabei die Kombination aus der eigentlichen Zelle, Leistungselektronik und einem Zwischenspeicher, die auf den niedrigen, aber zeitweise schwankenden Energiebedarf moderner Sensoren abgestimmt wird.
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Im Mittelpunkt der Leistung stehen derzeit TEC-G-Zellen im Pouch-Format, deren Größe und Materialeinsatz an unterschiedliche Energiebedarfe und Einbausituationen angepasst werden können. HEIONTEC entwickelt die Zellen gezielt für Ultra-Low-Power-Anwendungen und arbeitet an ihrer Integration in reale Sensor- und IoT-Systeme. Zu den vorgesehenen Einsatzfeldern gehören die Gebäudeautomation mit Raumklima-, Belegungs- und Gebäudesensoren, das industrielle Condition Monitoring sowie Smart Metering und Grid Monitoring. Gemeinsam mit Partnern entstehen reproduzierbare Prototypen und Lösungen für die spätere skalierbare Produktion. Im Portfolio der Höhle der Löwen Produkte nimmt HEIONTEC damit eine technologische Sonderstellung ein: Statt eines klassischen Konsumprodukts steht eine Deep-Tech-Lösung im Mittelpunkt, die auf die Energieversorgung vernetzter Systeme zielt und damit ein Thema aufgreift, das mit zunehmender Digitalisierung an Bedeutung gewinnt.
Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte
HEIONTEC – Kapitalgesuch bei DHDL
Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko aus Siblin sind in der Höhle der Löwen auf der Suche nach Wachstumskapital in Höhe von insgesamt 250.000 Euro für HEIONTEC, welches für Marketing und Vertrieb eingesetzt werden kann. Die Löwen bekommen im Gegenzug 2,5 Prozent der Firmenanteile geboten. Passende Investoren für das Startup könnten in der aktuellen Staffel die Löwen Carsten Maschmeyer, Jenna Ensthaler und Frank Thelen sein. Der Firmenwert liegt mit 9.750.000 Euro extrem hoch. Es könnte Diskussionen geben und schwierig werden, die Löwen zu dieser Bewertung an Bord zu holen.
| Pitch vom 05.10.2026 | |
| Gesuchtes Kapital: | 250.000 € |
| Angebotene Beteiligung: | 2,5% |
| Firmenwert vor Investition: | 9.750.000 € |
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(Vergütete Partnerlinks)
Im Auftritt von HEIONTEC erleben die Löwen eine Technologie, die sich deutlich von vielen klassischen Produkten aus „Die Höhle der Löwen“ unterscheidet. Die Gründer stellen das Deep-Tech-Startup vor und erklären, welches Problem hinter der Entwicklung der TEC-G-Zellen steht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich drahtlose Sensoren langfristig mit Energie versorgen lassen, ohne dass dafür ständig Batterien ausgetauscht werden müssen. Demonstriert wird das Prinizip mithilfe einer Wanduhr.
Energy Harvesting macht Umgebungsenergie für Sensoren nutzbar
HEIONTEC entwickelt seine Energiezelle auf Basis von Energyy Harvesting-Prinzipen, die vielen Menschen bislang noch kein Begriff sind. Eine Einordnung kann wie folgt erfolgen: Energy Harvesting beschreibt die Gewinnung kleiner Energiemengen aus der unmittelbaren Umgebung und deren Umwandlung in elektrische Energie. Statt ausschließlich auf Batterien oder eine feste Stromversorgung angewiesen zu sein, können elektronische Systeme dabei vorhandene Energiequellen wie Licht, Wärme, Bewegung oder elektromagnetische Felder nutzen. Besonders interessant ist die Technologie für drahtlose Sensoren, das Internet of Things (IoT) und andere elektronische Anwendungen mit einem sehr niedrigen Energiebedarf. Die Bedeutung von Energy Harvesting wächst mit der Zahl vernetzter Geräte. In Gebäuden, Produktionsanlagen, Maschinen, Versorgungsnetzen und Verkehrssystemen erfassen immer mehr Sensoren Temperatur, Druck, Feuchtigkeit, Bewegung, Schwingungen oder andere Messgrößen. Werden solche Sensoren über viele Jahre betrieben, wird die Energieversorgung zu einem wichtigen Teil der Systemplanung. Ein einzelner Batteriewechsel verursacht zwar nur einen überschaubaren Aufwand. Bei hunderten oder tausenden verteilten Messpunkten können daraus jedoch regelmäßige Wartungseinsätze, Betriebskosten und zusätzliche Materialverbräuche entstehen.
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Energy Harvesting nutzt Energie, die bereits vorhanden ist
Das Grundprinzip ist einfach: Eine Energiequelle aus der Umgebung wird von einem geeigneten Wandler erfasst und in elektrische Energie umgewandelt. Die dabei gewonnene Leistung ist häufig gering, reicht aber für Systeme aus, die besonders sparsam arbeiten. Ein Sensor muss beispielsweise nicht permanent Daten übertragen. Er kann über längere Zeit Energie sammeln, diese in einem Speicher ablegen und anschließend für eine Messung und eine kurze Funkübertragung verwenden. Damit unterscheidet sich Energy Harvesting von einer klassischen Energieversorgung. Bei einer Batterie wird gespeicherte chemische Energie nach und nach verbraucht. Ein Energy-Harvesting-System versucht dagegen, während des Betriebs kontinuierlich oder in bestimmten Zeitintervallen Energie aus der Umgebung nachzuführen. Die verfügbare Leistung hängt deshalb stark von den Bedingungen am Einsatzort und vom jeweiligen Verfahren ab.
Vier Energiequellen spielen beim Energy Harvesting eine zentrale Rolle
Welche Technologie zum Einsatz kommt, richtet sich vor allem nach der Umgebung des Sensors. In hellen Innenräumen oder im Außenbereich bietet sich beispielsweise Licht als Energiequelle an. Maschinen liefern unter Umständen mechanische Schwingungen. Temperaturunterschiede können thermisch genutzt werden, während elektromagnetische Felder eine weitere Möglichkeit für bestimmte Anwendungen darstellen. Photovoltaisches Energy Harvesting: Solarzellen wandeln Licht in elektrische Energie um. Dabei muss es sich nicht zwingend um direktes Sonnenlicht handeln. Auch künstliche Beleuchtung kann grundsätzlich als Energiequelle dienen, wobei die verfügbare Leistung von Beleuchtungsstärke, Spektrum und Zelltechnologie abhängt. Für autarke Sensoren in Gebäuden kann Indoor-Photovoltaik deshalb interessant sein.
- Thermisches Energy Harvesting: Thermoelektrische Systeme nutzen Temperaturunterschiede, um elektrische Energie zu erzeugen. Typischerweise entsteht die nutzbare Spannung zwischen einer wärmeren und einer kälteren Seite eines thermoelektrischen Wandlers. Entscheidend ist daher nicht allein die vorhandene Wärme, sondern ein ausreichend stabiles Temperaturgefälle.
- Mechanisches Energy Harvesting: Bewegungen, Vibrationen und Schwingungen lassen sich unter anderem mit piezoelektrischen, elektromagnetischen oder elektrostatischen Wandlern in elektrische Energie überführen. Diese Variante eignet sich insbesondere dort, wo Maschinen oder andere Bauteile regelmäßig mechanische Energie bereitstellen.
- Elektromagnetisches Energy Harvesting: In bestimmten Umgebungen können elektromagnetische Felder als Energiequelle dienen. Die erreichbare Leistung hängt dabei von Feldstärke, Frequenz, Abstand und den Eigenschaften des verwendeten Systems ab. Solche Verfahren kommen vor allem in klar definierten technischen Umgebungen infrage.
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Thermische Energie braucht nicht immer hohe Temperaturen
Bei thermischem Energy Harvesting wird häufig angenommen, dass eine besonders heiße Wärmequelle erforderlich ist. Für viele Anwendungen ist jedoch entscheidend, welche Temperaturdifferenz tatsächlich zur Verfügung steht und wie effizient diese genutzt werden kann. Industrielle Anlagen mit warmen Oberflächen, Rohrleitungen oder Abwärmequellen bieten andere Bedingungen als ein Gebäude mit nur geringen Temperaturunterschieden. Eine besondere technische Herausforderung entsteht dort, wo zwar Wärme vorhanden ist, aber kein dauerhaftes Temperaturgefälle zwischen zwei Punkten besteht. Klassische thermoelektrische Generatoren benötigen eine solche Differenz. Andere Ansätze beschäftigen sich deshalb mit thermochemischen oder elektrochemischen Verfahren, bei denen Wärme auf andere Weise in einen wiederholbaren Energiegewinnungsprozess eingebunden wird. Damit wird deutlich, dass „Wärme nutzen“ und „thermoelektrische Energie erzeugen“ nicht gleichbedeutend sind. Die konkrete Technologie entscheidet darüber, welche Umgebungsbedingungen benötigt werden und wie sich die gewonnene Energie anschließend für eine elektronische Anwendung einsetzen lässt.
Ultra-Low-Power-Sensoren verändern die Anforderungen an die Energieversorgung
Energy Harvesting ist besonders interessant, wenn der Energiebedarf des Verbrauchers niedrig ist. Moderne Mikrocontroller, Sensoren und Funkmodule benötigen deutlich weniger Energie als viele klassische elektronische Systeme. Trotzdem können einzelne Arbeitsschritte kurzfristig mehr Leistung verlangen. Das gilt beispielsweise für eine Funkübertragung. Genau hier kommt die Kombination aus Energiegewinnung und Energiespeicherung ins Spiel. Ein Energy-Harvesting-System kann über einen längeren Zeitraum kleine Energiemengen sammeln und in einem Kondensator, Superkondensator oder einer Batterie zwischenspeichern. Benötigt der Sensor für eine Messung oder Datenübertragung kurzfristig mehr Leistung, steht diese Energie anschließend zur Verfügung. Für die Auslegung ist deshalb nicht nur die durchschnittliche Leistungsaufnahme relevant. Ebenso wichtig sind Messintervalle, Funkzyklen, Stand-by-Verbrauch, Spannungslage, Speicherkapazität und die verfügbare Energiequelle. Ein Sensor, der alle zehn Minuten kurz misst und Daten überträgt, stellt andere Anforderungen als ein System mit kontinuierlicher Datenerfassung.
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Der Energiebedarf entscheidet über die technische Machbarkeit
Ob Energy Harvesting eine Batterie ersetzen kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist die Energiebilanz des gesamten Systems. Auf der einen Seite steht die tatsächlich verfügbare Energie aus der Umgebung. Auf der anderen Seite stehen der Verbrauch des Sensors, die Verluste bei der Energieumwandlung, der Eigenverbrauch der Elektronik und die Anforderungen an den Speicher. Besonders günstige Voraussetzungen bieten Anwendungen mit langen Ruhephasen und kurzen Aktivitätsintervallen. Ein Sensor kann beispielsweise über Minuten oder Stunden Energie sammeln und anschließend innerhalb weniger Sekunden messen und kommunizieren. Je kleiner der durchschnittliche Energiebedarf, desto eher lässt sich eine schwankende Energiequelle in ein stabiles Versorgungskonzept integrieren. Auch die Betriebsbedingungen über den gesamten Lebenszyklus spielen eine Rolle. Eine Energiequelle, die an einem bestimmten Standort nur zu bestimmten Tageszeiten oder bei bestimmten Maschinenzuständen verfügbar ist, muss entsprechend berücksichtigt werden. Die technische Planung beginnt deshalb nicht beim Energiewandler, sondern bei der konkreten Anwendung.
IoT-Anwendungen profitieren von wartungsarmen Sensoren
Das Internet of Things verbindet immer mehr physische Objekte mit digitalen Systemen. Sensoren erfassen Zustände und übertragen die Daten an übergeordnete Plattformen. Je größer ein solches Sensornetzwerk wird, desto wichtiger wird eine zuverlässige und möglichst wartungsarme Energieversorgung. In der Gebäudeautomation können Sensoren beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Raumbelegung oder andere Umgebungswerte erfassen. In der Industrie überwachen sie Maschinenzustände, Vibrationen oder Prozessparameter. Bei Versorgungsnetzen und technischen Infrastrukturen geht es unter anderem um Messwerte an räumlich verteilten und teilweise schwer zugänglichen Anlagen. Gerade bei solchen Anwendungen ist der Zugang zum Sensor ein Kostenfaktor. Ein Batteriewechsel kann bedeuten, dass ein Techniker eine Anlage erreichen, Sicherheitsvorschriften beachten oder Maschinen vorübergehend außer Betrieb nehmen muss. Eine autarke oder zumindest teilautarke Energieversorgung kann den Wartungsbedarf reduzieren, wenn die technischen Voraussetzungen am Messpunkt dafür gegeben sind.
Energy Harvesting reduziert nicht automatisch den gesamten Ressourcenverbrauch
Die Bezeichnung „batterielos“ darf nicht mit einem vollständig ressourcenfreien System gleichgesetzt werden. Auch Energy-Harvesting-Lösungen benötigen elektronische Bauteile, Sensoren, Leiterplatten, Gehäuse und häufig einen Energiespeicher. Für eine belastbare ökologische Bewertung muss deshalb der gesamte Lebenszyklus betrachtet werden. Ein wesentlicher Vorteil kann darin liegen, Batteriewechsel und damit verbundene Transporte, Wartungseinsätze sowie die Herstellung und Entsorgung von Batterien zu reduzieren. Wie groß dieser Effekt ausfällt, hängt jedoch von der jeweiligen Anwendung, der Lebensdauer des Systems und der eingesetzten Technologie ab.
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Die Standortbedingungen bestimmen die richtige Technologie
Bei der Planung eines Energy-Harvesting-Systems wird zunächst untersucht, welche Energiequellen am Einsatzort tatsächlich verfügbar sind. Für einen Sensor auf einer Maschine können Vibrationen interessant sein. In einem hellen Gebäude kann Licht ausreichen. An einem warmen Prozessrohr stehen möglicherweise thermische Quellen zur Verfügung. An einem vollständig gekapselten und bewegungslosen Messpunkt wiederum können andere Verfahren erforderlich sein. Auch Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Verschmutzung, mechanische Belastung und verfügbare Einbaufläche beeinflussen die Auswahl. Ein Energiewandler muss nicht nur genügend Energie liefern, sondern auch langfristig mit den Bedingungen am Einsatzort zurechtkommen.
Die Kombination mehrerer Technologien erweitert den Einsatzbereich
Ein Energy-Harvesting-System muss nicht auf eine einzige Energiequelle beschränkt sein. Je nach Anwendung können unterschiedliche Verfahren kombiniert werden. Ein Sensor kann beispielsweise tagsüber Licht nutzen und zusätzlich einen Speicher einsetzen, der die Versorgung während dunkler Phasen übernimmt. In industriellen Anwendungen können mechanische und thermische Energiequellen parallel betrachtet werden. Entscheidend ist dabei eine Systemarchitektur, die mit den verfügbaren Energiemengen effizient umgeht. Die einzelnen Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein, damit möglichst wenig Energie bei der Umwandlung, Speicherung und Bereitstellung verloren geht. Erst das Zusammenspiel aus Energiewandler, Energiemanagement, Speicher und Ultra-Low-Power-Elektronik macht aus einer kleinen Umgebungsenergiequelle eine nutzbare Versorgung für einen Sensor.
Die Forschung arbeitet an neuen Wegen zur Nutzung kleiner Energiemengen
Energy Harvesting bleibt ein dynamisches Forschungs- und Entwicklungsfeld. Neben etablierten photovoltaischen, piezoelektrischen und thermoelektrischen Verfahren werden neue Materialien, elektrochemische Prozesse und Architekturen untersucht. Dabei geht es nicht allein darum, möglichst viel Energie zu gewinnen. Ebenso wichtig sind geringe Baugrößen, lange Lebensdauer, reproduzierbare Herstellung, niedrige Kosten und eine unkomplizierte Integration in elektronische Systeme. Für die industrielle Nutzung zählt schließlich die Kombination aus technischer Leistungsfähigkeit und zuverlässiger Integration. Ein Energiewandler muss unter realen Bedingungen funktionieren und mit Sensor, Speicher, Funktechnik und Gehäuse zusammenspielen. Erst wenn diese Komponenten als Gesamtsystem betrachtet werden, lässt sich beurteilen, ob Energy Harvesting für einen konkreten Messpunkt eine praktikable Alternative zur klassischen Energieversorgung darstellt.
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HEIONTEC ordnet sich in diesem technischen Umfeld als Deep-Tech-Startup ein, das Energy Harvesting nicht über die klassischen Energiequellen Licht, Bewegung oder ein bestehendes Temperaturgefälle betrachtet. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten TEC-G-Zellen, die Umgebungs- und Niedertemperaturwärme für die Energieversorgung von Ultra-Low-Power-Sensoren nutzbar machen. Damit richtet sich die Entwicklung vor allem an Anwendungen, bei denen geringe Energiemengen über längere Zeit ausreichen und Batteriewechsel einen erheblichen Wartungsaufwand verursachen. Besonders relevant sind Gebäudeautomation, industrielle Sensorik, Condition Monitoring sowie Smart Metering und Grid Monitoring. Die Technologie ergänzt damit die verschiedenen Ansätze des Energy Harvesting um einen eigenen technischen Weg und zeigt, wie stark die Energieversorgung moderner Sensorsysteme von den Bedingungen am jeweiligen Einsatzort abhängt. Im weiten Feld der Höhle der Löwen Produkte nimmt HEIONTEC für sich in Anspruch, dass eine technologieorientierte Lösung für industrielle und digitale Anwendungen vorgestellt wird. Die TEC-G-Zellen sollen gemeinsam mit Leistungselektronik und Zwischenspeichern in reale Sensorsysteme integriert werden und dort langfristig verfügbare Energie für Messungen und drahtlose Datenübertragungen bereitstellen. Damit verbindet das Startup Forschung, Elektronik und konkrete Anwendungen in Bereichen, in denen eine wartungsarme Energieversorgung zunehmend relevant wird. Energy Harvesting erhält durch diese Entwicklung eine konkrete Verbindung zu vernetzten Sensoren und industriellen IoT-Anwendungen – und genau dieses Thema findet in der aktuellen Folge durch den Auftritt von HEIONTEC Platz in der Höhle der Löwen.
Die Höhle der Löwen vom 05.10.2026
Die Themen und Kapitalgesuche in der Sendung vom 05.10.2026 sind:
- Don Quiff sucht 120.000 EUR für 20 Prozent Unternehmensanteile
- Zenny sucht 100.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Peanut by Levantto sucht 100.000 EUR für 20 Prozent Unternehmensanteile
- Battle: Pop Charms sucht 70.000 EUR für 20 Prozent Unternehmensanteile
- Battle: whiffy sucht 100.000 EUR für 15 Prozent Unternehmensanteile
- HEIONTEC sucht 250.000 EUR für 2,5 Prozent Unternehmensanteile
- Wiederbesuch bei den beliebten Höhle der Löwen Produkten der letzten Staffeln. In dieser Folge wieder mit dabei: Stickerstars
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