Startup! Wer wird Deutschlands bester Gründer?

Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer? – Sendetermine, Konzept und Gewinner der Show mit Carsten Maschmeyer

„Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ war eine Gründershow auf SAT.1 mit Investor und Unternehmer Carsten Maschmeyer. Das Format startete im März 2018 und stellte nicht nur Geschäftsideen, sondern vor allem die Persönlichkeit der teilnehmenden Gründer in den Mittelpunkt. Aus rund 2.000 Bewerbungen wurden zunächst 25 Teilnehmer ausgewählt, die ihre Ideen pitchen durften. 14 Kandidatinnen und Kandidaten wurden dann für die Show ausgewählt. In einer achtwöchigen Gründungsreise mussten sie verschiedene Challenges bewältigen, ihre Geschäftsideen weiterentwickeln und unternehmerisches Können beweisen. Am Ende sollte eine Gründerperson ausgewählt werden, mit der Maschmeyer gemeinsam ein Unternehmen aufbauen wollte. Als Startkapital war ein Cash-Investment von einer Million Euro ausgelobt.

“ Jeder Investor erhofft sich natürlich immer, einen erstklassigen Gründer mit einem erstklassigen Produkt zu finden. Wenn es diese Ideal-Kombination nicht gibt, ist für mich das Potenzial der Gründerpersönlichkeit entscheidender als die Produktidee.“ (Carsten Maschmeyer, Quelle: ProSiebenSat.1)

Die Fakten auf einen Blick

Sendung „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“
Format Castingshow / Startup-Wettbewerb
Zentrale Figur Carsten Maschmeyer
Start 21. März 2018
Sender / Streaming SAT.1 /
Sendezeit Mittwochs um 20:15 Uhr
Folgen 8 Folgen (davon 4 nur im Streaming)
Staffeln 1 Staffel
Bewerbungen Rund 2.000
Ausgewählte Kandidaten 14 Kandidaten aus 35 Teilnehmenden
Produktionsfirma SONY Pictures Film- und Fernseh-Produktions GmbH
Jury Carsten Maschmeyer, Lea Lange und Dr. Klaus Schieble
Hauptpreis 1 Million Euro Cash-Investment
Besonderheit Gemeinsame Unternehmensgründung mit Carsten Maschmeyer

Was ist „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“?

„Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ war eine im Frühjahr 2018 ausgestrahlte Gründershow von SAT.1. Im Mittelpunkt stand Carsten Maschmeyer, der gemeinsam mit einem Expertenteam nach einem Gründer oder einer Gründerin suchte, mit dem oder der ein Unternehmen aufgebaut werden sollte. Das Konzept setzte dabei vergleichsweise früh in der Entwicklung eines Start-ups an. Die Teilnehmer mussten laut SAT.1 nicht bereits über ein fertiges Produkt verfügen. Auch ein vollständiger Businessplan oder ein Prototyp waren keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend waren vielmehr Gründergeist, Unternehmerpersönlichkeit, Leidenschaft und eine Geschäftsidee mit Potenzial. Damit wollte sich das Format von klassischen Investorenshows unterscheiden. Nicht allein die Frage „Ist das Produkt gut?“ sollte entscheiden. Vielmehr ging es darum, ob die jeweilige Person aus Sicht von Maschmeyer und seiner Jury das Potenzial für den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens mitbrachte.

Wie funktioniert die Show?

Am Anfang standen rund 2.000 Bewerbungen. Daraus wurden 35 Personen zum gemeinsamen Pitch-Event in der Humboldt-Universität zu Berlin eingeladen. Aus ihnen wählte Carsten Maschmeer 14 aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten aus. Als Gruppe begaben sich auf eine achtwöchige „Gründungsreise“, während der sie sich in unterschiedlichen Challenges beweisen mussten. Die Aufgaben gingen dabei über klassische Produktpräsentationen und Management-Übungen hinaus. Die Teilnehmer mussten unter anderem zeigen, wie sie mit anderen Menschen umgehen, Entscheidungen treffen, Teams führen, verhandeln und ihre Geschäftsidee weiterentwickeln. Am Ende jeder Runde wurde entschieden, wer die Sendung verlassen muss. Eine Besonderheit des Formats war die persönliche Bewertung. Die Kandidaten wurden nicht nur anhand ihrer Geschäftsideen betrachtet. Auch ihre Entwicklung während der Challenges spielte eine Rolle.

Von der Geschäftsidee zum Start-up

Im Verlauf der Sendung sollten die Geschäftsideen Schritt für Schritt professioneller werden. Zu den Themen gehörten unter anderem Firmenname, Logo, Claim, Businessplan und Produktentwicklung. Unterstützung erhielten die Teilnehmer von Maschmeyer und seinem Team. Hinzu kamen Experten aus unterschiedlichen Bereichen – unter anderem Werbe- und Industrieexperten, Patentanwälte und Wirtschaftsprüfer, aber auch Schneider und Produktentwickler. Dadurch sollte für das Publikum sichtbar werden, welche Arbeit hinter der Entwicklung eines jungen Unternehmens steckt. Auch das persönliche Auftreten spielte eine Rolle. Gründer-Coach Matthew Mockridge unterstützte die Kandidaten in sogenannten „Teachings“ unter anderem bei Körpersprache und Auftreten.

Unterschiede zwischen „Start Up!“ und „Die Höhle der Löwen“

Merkmal Start Up! Die Höhle der Löwen
Schwerpunkt Entwicklung von Gründerpersönlichkeit und Geschäftsidee Pitch und Investmententscheidung
Investoren Carsten Maschmeyer Die Löwen
Format Mehrwöchiger Wettbewerb Einzelne Gründer-Pitches
Produkt erforderlich Nein, ein fertiges Produkt war nicht zwingend notwendig In der Regel wird ein Produkt oder Prototyp präsentiert
Businessplan Zu Beginn nicht zwingend vorhanden Für die Bewertung des Geschäftsmodells relevant
Entscheidungsgrundlage Gründer-Challenges Unternehmenspitches
Investment 1 Million Euro für den Sieger Individuelle Deals

Die Abgrenzung war bereits bei der Vorstellung des Formats ein zentraler Punkt. SAT.1 beschrieb „Start Up!“ als Wettbewerb, bei dem Kandidaten teilweise ohne fertiges Produkt, Businessplan oder Prototyp antraten. Auch Medienberichte stellten heraus, dass das Format zwar naheliegende Parallelen zu „Die Höhle der Löwen“ hatte, in der Umsetzung aber stärker auf Challenges und die Entwicklung der Kandidaten setzte. Aufgrund des Challenge-, Bewertungs- und Ausscheidungscharakters im Businesskontext drängten sich auch Vergleiche mit dem US-Format „The Apprentice“ mit dem damaligen Immobilienmogul und späteren Präsidenten Donald Trump auf.

Carsten Maschmeyer: Der Mann hinter „Start Up!“

Carsten Maschmeyer stand im Mittelpunkt der Sendung. Der Unternehmer war zu diesem Zeitpunkt bereits als Investor aus „Die Höhle der Löwen“ bekannt und sollte bei „Start Up!“ einen einzelnen Gründer für den gemeinsamen Aufbau eines Unternehmens auswählen. Sein Ansatz wurde von SAT.1 mit dem Grundsatz „Person vor Produkt“ beschrieben. Maschmeyer erklärte damit, dass für ihn die Persönlichkeit des Gründers entscheidender sein könne, wenn nicht gleichzeitig eine außergewöhnlich starke Person und ein außergewöhnliches Produkt vorhanden seien. Im Verlauf der Sendung trat Maschmeyer deshalb nicht nur als Investor auf. Er bewertete die Kandidaten, gab Feedback, organisierte Coachings und begleitete ihre Entwicklung. Am Ende jeder Runde musste sich zeigen, wer den nächsten Schritt geschafft hatte.

Die Jury und das Expertenteam

Carsten Maschmeyer wurde bei der Bewertung der Kandidaten von einem Expertenteam unterstützt.

  • Lea Lange war Gründerin und Geschäftsführerin des Online-Shops Juniqe. Laut SAT.1 verfügte ihr Unternehmen zu diesem Zeitpunkt über mehr als 20 Millionen Euro an Investments und rund 100 Mitarbeiter. 2016 war Lange zudem in der Forbes-Liste „30 unter 30“ vertreten.
  • Dr. Klaus Schieble war zum Zeitpunkt der Sendung Geschäftsführer beim Frühphaseninvestor „seed + speed Ventures“ und beim Wachstumsfinanzierer „ALSTIN“. Er brachte insbesondere Erfahrung bei der Analyse von Businessplänen und der Bewertung junger Unternehmen mit.
  • Als Gründer-Coach war Matthew Mockridge ebenfalls Teil des Kompetenzteams. Er unterstützte die Kandidaten vor allem bei Auftreten, Körpersprache und persönlicher Entwicklung, entschied aber nicht, wer weiter kommt.
  • Daneben kamen im Verlauf der Sendung weitere Experten zum Einsatz. Je nach Challenge konnten die Kandidaten dadurch auf Wissen aus Bereichen wie Werbung, Industrie, Recht oder Finanzen zurückgreifen.

Die Challenges bei „Start Up!“

Spannende Challenge mit kreativer Lösung: „Organisiere eine Stadtrundfahrt“

Die Challenges waren ein wesentlicher Bestandteil des Formats. Sie sollten zeigen, wie sich die Teilnehmer unter unterschiedlichen Bedingungen verhalten und ob sie unternehmerische Verantwortung übernehmen können. Zu den Fragestellungen gehörte beispielsweise, ob die Gründer für ihre Unternehmensvision brennen, ob sie bereit sind, sehr viel zu arbeiten, ob sie ein Team motivieren können und wie gut sie Verhandlungen führen. Auch der Umgang mit dem eigenen Gehalt wurde thematisiert. In einer frühen Challenge mussten sich die Kandidaten beispielsweise in Berlin einer Aufgabe stellen, bei der zwei Teams mit einem begrenzten Startkapital und einem bereitgestellten Bus möglichst viel Geld erwirtschaften sollten. Damit wurde bewusst nicht nur das Fachwissen der Kandidaten getestet.

Im Vordergrund standen ebenso Improvisation, Kommunikation, Verkaufstalent, Führung und Belastbarkeit. Eine der ikonischsten Aufgaben war zugleich eine der ersten. Die Kandidaten wurden in Teams aufgeteilt und mussten eine Stadtrundfahrt organisieren, um möglichst viel Geld einzunehmen. Während ein Team sich zu sehr auf die Organisation konzentrierte und eine langweilige Rundfahrt ablieferte, schuf das andere Team eine Vision und organisierte ein mobiles Get-Together der Berliner Startup-Szene mit Businesspitches und Networking im fahrenden Bus.

Bewerbung bei „Start Up!“

Für die erste Staffel gingen laut SAT.1 rund 2.000 Bewerbungen ein. Gesucht wurden Menschen mit Gründergeist, Leidenschaft, einer überzeugenden Persönlichkeit und einer Geschäftsidee mit Potenzial. Eine Bewerbung für die Sendung ist nicht mehr möglich. Das Format wurde 2018 ausgestrahlt und anschließend leider nicht als fortlaufende Castingshow weitergeführt.

Eine Million Euro Startkapital

Der Hauptpreis war von Beginn an klar definiert: Der Sieger beziehungsweise die Siegerin sollte von Carsten Maschmeyer ein Cash-Investment von einer Million Euro erhalten. Das Geld war nicht als klassisches Preisgeld gedacht. Maschmeyer wollte gemeinsam mit dem Gewinner ein Unternehmen gründen und die Million als Startkapital einsetzen. Damit unterschied sich der Gewinn ebenfalls von vielen anderen TV-Wettbewerben. Die zentrale Aussicht bestand nicht allein in einem Geldbetrag, sondern in der Möglichkeit, gemeinsam mit einem erfahrenen Investor ein Unternehmen aufzubauen.

Das Finale im Silicon Valley

Für das Finale führte die Gründungsreise ins Silicon Valley in den USA. Dort sollte Carsten Maschmeyer seine endgültige Entscheidung treffen und den Gewinner oder die Gewinnerin auswählen. Der Aufbau der Sendung führte damit von den ersten Challenges über die Weiterentwicklung der Geschäftsideen bis zur abschließenden Entscheidung. Am Ende stand die Frage, welcher Kandidat aus Sicht des Investors das größte Potenzial für eine gemeinsame Unternehmensgründung besaß.

Wer gewann „Start Up!“?

Gewinnerin der ersten und einzigen Staffel wurde Jennifer Schwade aus München. Die damals 30-jährige Unternehmensberaterin setzte sich gegen die übrigen Kandidaten durch und erhielt die Aussicht auf das versprochene Investment von einer Million Euro. Schwade hatte sich mit einem Armshaper beworben. Dabei handelte es sich um ein Kleidungsstück für den Oberarm, das dem Prinzip einer formgebenden Strumpfhose für die Arme entsprechen sollte. Die Idee war laut Schwade bei ihrer eigenen Hochzeit entstanden. Dabei sei ihr aufgefallen, dass einige weibliche Gäste trotz warmer Temperaturen ihre Oberarme bedeckten. Nach dem Gewinn wurde das Unternehmen Shape me GmbH aufgebaut. Carsten Maschmeyer investierte nach damaligen Berichten eine Million Euro und wurde Minderheitsgesellschafter. Das erste Produkt trug den Namen GRACE Armshaper. Der Armshaper sollte als Shapewear-Produkt unter der Marke Shape me vermarktet werden.

Warum wurde „Start Up!“ abgesetzt?

Ursprünglich hatte SAT.1 acht Folgen der Sendung geplant. Im Fernsehen wurden jedoch nur vier Folgen ausgestrahlt. Danach nahm der Sender „Start Up!“ aus dem linearen Programm. Der Grund waren vor allem die schwachen Einschaltquoten. Die Sendung war bereits mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent in der Zielgruppe gestartet und verlor anschließend weiter Zuschauer. In der vierten Woche wurden laut DWDL.de nur noch rund 570.000 Zuschauer erreicht; bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 2,8 Prozent. SAT.1 begründete die Entscheidung gegenüber damit, dass das spezifische Konzept mit der Entwicklung von Logos, Claims und neuen Produkten für die Zuschauer nicht relevant genug gewesen sei. Die bereits fertig produzierte Staffel wurde nicht vollständig aus dem Programm gestrichen. Die übrigen Folgen wurden stattdessen online im gewohnten wöchentlichen Rhythmus zur Verfügung gestellt. Carsten Maschmeyer hatte zuvor auf die Zuschauer-Kritik auf Twitter (mittlerweile x.com) an der Sendung sehr kreativ reagiert. Er forderte dazu auf, negative Kommentare zu schreiben und lobte 10.000 Euro für den fiesesten Kommentar aus.

Was passierte nach der Sendung?

Das TV-Aus hatte keinen Einfluss darauf, dass der Gewinnerdeal umgesetzt wurde. Die Staffel war bereits Monate vor der Ausstrahlung produziert worden. Laut damaligen Berichten war die gemeinsame Firma bereits gegründet und das Investment von Maschmeyer erfolgt. Für Jennifer Schwade und Shape me bedeutete das allerdings, dass ein wichtiger geplanter Vertriebseffekt der Fernsehausstrahlung wegfiel. In einem späteren Interview mit dem Branchenmagazin Deutsche Startups erklärte Schwade, die ursprüngliche Vertriebsstrategie sei auf die TV-Sendung ausgerichtet gewesen. Das Unternehmen reagierte darauf mit einer Weiterentwicklung des Geschäftsmodells hin zu einem Online-Marktplatz für Shapewear.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann lief „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“?

Die erste Folge von „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ lief am 21. März 2018 um 20:15 Uhr bei SAT.1. Ursprünglich waren acht Folgen geplant, die jeweils mittwochs ausgestrahlt werden sollten. NAch vier Folgen verbannte Sat.1 die restlichen Episoden ins Streaming.

Wer war der Investor bei „Start Up!“?

Die zentrale Investorenfigur der Sendung war Carsten Maschmeyer. Er suchte einen Gründer beziehungsweise eine Gründerin, mit dem oder der er gemeinsam ein Unternehmen aufbauen wollte.

Wie viele Menschen bewarben sich bei „Start Up!“?

Laut SAT.1 gingen rund 2.000 Bewerbungen für die erste Staffel ein. Daraus wurden 14 aussichtsreiche Kandidaten für die Gründungsreise ausgewählt.

Wie viele Kandidaten waren bei „Start Up!“ dabei?

Zu Beginn der Gründungsreise traten 14 Kandidatinnen und Kandidaten an. Diese wurden aus einem Pool von 35 Pitchenden ausgewählt. Im Verlauf der Challenges schied jeweils ein Teil der Teilnehmer aus, bis nur noch die Finalisten übrig waren.

Wer saß in der Jury von „Start Up!“?

Carsten Maschmeyer wurde in seinen Unterscheidungen von Lea Lange und Dr. Klaus Schieble unterstützt. Gründer-Coach Matthew Mockridge gehörte zum Kompetenzteam der Sendung, aber nicht zur Jury.

Warum wurde „Start Up!“ nach vier Folgen abgesetzt?

SAT.1 beendete die Ausstrahlung im linearen Fernsehen nach vier von acht geplanten Folgen. Hintergrund waren die schwachen Einschaltquoten. Die restlichen Folgen wurden anschließend online gezeigt.

Wurde die Million Euro trotz des TV-Aus investiert?

Ja. Das TV-Aus änderte nichts am bereits produzierten Finale und am Gewinnerdeal. Nach damaligen Berichten wurde das gemeinsame Unternehmen mit Jennifer Schwade gegründet und das versprochene Investment umgesetzt.

Was ist aus dem Gewinnerunternehmen Shape me geworden?

Shape me entwickelte sich nach der Sendung weiter. Ende 2018 berichtete die Gründerin, dass ausgehend vom ursprünglichen Armshaper ein Online-Marktplatz für Shapewear aufgebaut werde. Die Entwicklung wurde unter anderem mit Kundenfeedback begründet.

Wo fand das Finale von „Start Up!“ statt?

Das Finale der Gründungsreise fand im Silicon Valley in den USA statt. Dort sollte Carsten Maschmeyer seine endgültige Entscheidung treffen.

Gibt es eine zweite Staffel von „Start Up!“?

Eine zweite Staffel des Formats folgte bislang nicht. „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ blieb damit auf die 2018 produzierte und ausgestrahlte Staffel beschränkt. Vor dem Hintergrund der Quotenentwicklung ist nicht mit einer Wiederbelebung der Sendung zu rechnen. Es gab ein Jahr später „Der Traumjob – bei Jochen Schweizer„, ein Format, das oft mit „Start up!“ vergleichen wurde, weil es ähnliche Sendungsdramaturgien und Stilmittel verwendete. Der dritte Löwe auf Solo-Abenteuern wurde 2026 Ralf Dümmel mit seiner Sendung „Die Millionenidee mit Ralf Dümmel„. Auch Dümmel setzte auf noch unfertige Produkte und die Begleitung der Gründungsstories von der Idee zum fertigen Produkt.

Quellen und Recherchehinweis

  • Sat.1 Sendungsmaterial: „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ – Staffel 1
  • ProSiebenSat.1 / Pressemitteilung: „Carsten Maschmeyer sucht Deutschlands besten Gründer und investiert eine Million Euro“ Pressemitteilung vom 15.02.2018, hier abrufbar, abgerufen am 29.05.2018
  • Startup-Humor: „Start up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“, ausführlicher Hintergrundartikel zur Sat.1-Sendung, Kandidaten, Episoden, Challenges und Jury, hier abrufbar, abgerufen am 29.05.2018
  • DWDL: „Start Up-Flop: Sat.1 kickt Maschmeyer aus dem Programm“ vom 12.04.2018, hier abrufbar, abgerufen am 29.05.2018
  • Deutsche Startups: „Mehr als eine Arm-Strumpfhose! Maschmeyer Investment shape me wandelt sich zum Marktplatz“ vom 19.12.2018, hier abrufbar, abgerufen am 24.02.2019

Einordnung auf dem Höhle der Löwen Fanblog

Titel Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?
Typ Fernsehsendung / Castingshow
Thema Suche einer Gründerpersönlichkeit und Geschäftsidee
Erstausstrahlung 2018 / Sat.1
Status Die Sendung wurde eingestellt.
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Kurzbeschreibung Carsten Maschmeyer sucht eine Gründerpersönlichkeit mit Geschäftsidee zur gemeinsamen Unternehmensgründung
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