CompactGreens

CompactGreens bei Die Höhle der Löwen (DHDL)Der Wunsch nach frischen Kräutern und Salaten aus eigenem Anbau steht bei CompactGreens aus „Die Höhle der Löwen“ am Anfang einer Gründungsgeschichte, die noch während der Schulzeit ihren Ausgang nahm. Das Unternehmen verkauft auf eine selbst entwickelte vertikale Pflanzenwand, die Kräuter, Salate und weitere Nutzpflanzen mitten im Wohnraum anbaut und dabei nur wenig Stellfläche benötigt. Dahinter steht ein geschlossenes, modulares System aus Wasserversorgung, Pflanzenbeleuchtung und digitaler Steuerung, das den Anbau unabhängig von Wetter, Jahreszeit und klassischem Garten macht. Damit adressiert CompactGreens mehrere Probleme gleichzeitig: wenig verfügbare Fläche in Städten, die aufwendige Pflege eines eigenen Gartens und die Entfernung zwischen Anbau und Küche. Die Pflanzen wachsen direkt dort, wo sie später verwendet werden, sodass nur die tatsächlich benötigte Menge geerntet wird. Das kann außerdem helfen, Lebensmittelabfälle und unnötige Transportwege zu vermeiden.

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Zum Einsatz in Dusche und Waschbecken
Teilnehmer bei „Die Höhle der Löwen“ Staffel 20
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Mit Frucht- und Pflanzenextrakten
Teilnehmer bei „Die Höhle der Löwen“ Staffel 5

Die Technik übernimmt Bewässerung und Beleuchtung und lässt sich per App steuern, während die Pflanzen sogar ganz ohne Erde auskommen. Ein selbst entwickeltes Kapillarsystem verteilt Wasser und Nährstoffe, Vollspektrum-LEDs schaffen passende Wachstumsbedingungen. Aktuell reicht das vorkonfigurierte Angebot vom Modell Oasis mit zwölf Pflanzenplätzen über Garden mit 18 und Harvest mit 24 bis zum größeren Forest mit 30 Plätzen. Das Pflanzensortiment umfasst unter anderem Pflücksalat, Basilikum, Thai-Basilikum, Zitronenbasilikum, Minze, Schnittlauch, Dill, Estragon, Oregano, Koriander und Rucola. Weitere Pflanzen sollen bald folgen. Die Systeme verfügen über integrierte Wassertanks, automatische Bewässerung, angepasste Beleuchtung und App-Steuerung. Bei der Gestaltung lassen sich je nach Modell Farben und Module kombinieren, sodass das Element zum Teil des Interior Designs der Wohnung wird. Der Ansatz von CompactGreens verbindet damit die Produktion kleiner Mengen frischer Lebensmittel mit einem möglichst unkomplizierten Betrieb: Pflanzen einsetzen, Wasser nachfüllen, wachsen lassen und ernten.


Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte


CompactGreens – Kapitalgesuch bei DHDL

Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel aus Baiersdorf sind in der Höhle der Löwen auf der Suche nach Wachstumskapital in Höhe von insgesamt 180.000 Euro für CompactGreens, welches für Marketing und Vertrieb eingesetzt werden kann. Die Löwen bekommen im Gegenzug 15 Prozent der Firmenanteile geboten. Passende Investoren für das Startup könnten in der aktuellen Staffel die Löwen Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl und Frank Thelen sein. Der Firmenwert liegt mit 1.020.000 Euro im oberen Mittelfeld.

Pitch vom 21.09.2026
Gesuchtes Kapital: 180.000 €
Angebotene Beteiligung: 15%
Firmenwert vor Investition: 1.020.000 €

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Die Idee entstand im Rahmen eines Schulprojekts am Marie-Therese-Gymnasium in Erlangen, als sich das Team mit der Frage beschäftigte, wie sich Pflanzen auch ohne eigenen Garten anbauen lassen. Daraus entwickelte sich das Konzept einer vertikalen Pflanzwand, die wenig Stellfläche benötigt und den Anbau direkt in Innenräumen ermöglicht. Aus einer Idee unter Freunden wurde damit ein Startup, das sich auf platzsparenden Pflanzenanbau für Wohnungen, Büros und andere Innenräume konzentriert. In der aktuellen Folge von „Die Höhle der Löwen“ sorgt CompactGreens für einen ungewöhnlichen Moment, noch bevor die eigentliche Produktpräsentation ihren gewohnten Verlauf nimmt. Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel treten als fünf junge Gründer vor die Investoren und stellen ihr Konzept für einen automatisierten Pflanzenanbau in Innenräumen vor. Das junge Alter der Gründer bringt ihnen bei den Löwen Staunen und Bewunderung ein. Das von ihnen entwickelte System verbindet Vertical Farming mit einer technischen Ausstattung, die wesentliche Abläufe rund um die Versorgung der Pflanzen übernimmt. Und das auf einem technologischen stand mit dem viele „erwachsene“ Startups nicht mithalten können.
Für Aufmerksamkeit sorgt allerdings nicht allein das Pflanzsystem selbst, sondern auch eine ungewöhnliche Aktion während des Pitches. Die fünf Gründer dürfen auf Vorschlag von Ralf Dümmel auf den Löwen-Sesseln Platz nehmen und die Löwen machen einzeln ihre Angebote.

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Zum Einsatz in Dusche und Waschbecken
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Mit Frucht- und Pflanzenextrakten
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Pflanzwände und Gärtnern in den eigenen vier Wänden

Gärtnern ist längst nicht mehr an einen eigenen Garten oder einen großen Balkon gebunden. Auch in Wohnungen, Büros und anderen Innenräumen lassen sich Kräuter, Salate und verschiedene Nutzpflanzen anbauen. Eine besondere Form dieses Indoor-Gärtnerns sind Pflanzwände. Sie nutzen die Höhe eines Raumes statt einer großen Bodenfläche und können dadurch selbst dort Platz für Pflanzen schaffen, wo klassische Pflanzkästen oder Hochbeete ausscheiden. Je nach Aufbau reicht das Spektrum von einfachen vertikalen Regalen mit Pflanztöpfen bis hin zu technisch ausgefeilten Systemen mit eigener Beleuchtung, Bewässerung und Nährstoffversorgung. Unter einer Pflanzwand wird grundsätzlich eine Konstruktion verstanden, bei der mehrere Pflanzen übereinander oder nebeneinander an einer Wand beziehungsweise einer vertikalen Trägerstruktur angeordnet sind. Für den privaten Anbau eignen sich dabei unterschiedliche Systeme. Manche Varianten bestehen aus einzelnen Pflanztaschen oder Gefäßen, andere arbeiten mit Modulen, Pflanzrinnen oder speziellen Pflanztöpfen. Auch hydroponische und aeroponische Systeme zählen zum weiteren Bereich des vertikalen Pflanzenanbaus. Für die Auswahl spielt zunächst eine einfache Frage eine Rolle: Soll ausschließlich dekoratives Grün entstehen oder sollen tatsächlich Nutzpflanzen geerntet werden? Bei Kräutern und Salaten gelten andere Anforderungen als bei einer reinen Begrünung. Nutzpflanzen benötigen ausreichend Licht, Wasser, Nährstoffe und Raum für ihre Wurzeln. Eine Pflanzwand für die Küche muss deshalb nicht nur optisch in den Raum passen, sondern auch auf die Bedürfnisse der angebauten Pflanzen abgestimmt sein.

Vertical Gardening nutzt die Höhe statt der Fläche

Der wesentliche Vorteil einer vertikalen Anordnung liegt in der Flächennutzung. Während ein klassischer Pflanzkasten mehrere Quadratmeter oder zumindest eine längere Stellfläche beanspruchen kann, verteilt eine Pflanzwand die Anbaufläche nach oben. Gerade in kleinen Wohnungen kann dieser Unterschied relevant sein. Eine schmale Konstruktion lässt sich beispielsweise in der Küche, auf einem Balkon oder an einer geeigneten Innenwand integrieren. Das Prinzip ist nicht neu. Vertikale Gärten werden seit Jahren in der Stadtbegrünung, in Gewächshäusern und im professionellen Vertical Farming eingesetzt. Für den privaten Bereich werden die technischen Konzepte zunehmend kompakter. Statt große Mengen Gemüse zu produzieren, steht hier meist die regelmäßige Versorgung mit kleineren Mengen im Vordergrund. Ein paar Blätter Salat, Basilikum zum Kochen oder frische Minze für ein Getränk lassen sich direkt am Anbauort ernten.

Welche Pflanzen eignen sich für eine Pflanzwand?

Nicht jede Pflanze eignet sich bislang gleichermaßen für den vertikalen Anbau in Innenräumen. Besonders unkompliziert sind kompakte Kräuter und schnell wachsende Blattgemüse. Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Minze, Koriander und verschiedene Salatsorten gehören zu den Pflanzen, die sich unter geeigneten Bedingungen gut für Indoor Gardening eignen. Auch kleinere Pak Choi-, Mangold- oder Rucola-Sorten können je nach System interessant sein. Bei Fruchtgemüse steigen die Anforderungen. Tomaten, Chilis oder Erdbeeren benötigen mehr Platz, Licht und häufig eine längere Kulturdauer. Zusätzlich müssen Konstruktion und Pflanzgefäße das höhere Gewicht der ausgewachsenen Pflanzen tragen können. Rankende oder stark wachsende Arten brauchen gegebenenfalls eine zusätzliche Führung. Deshalb sollte das Pflanzsystem immer zur vorgesehenen Kultur passen und nicht allein nach dem verfügbaren Platz ausgewählt werden. Beim Gärtnern in der Wohnung verschieben sich die Rahmenbedingungen gegenüber einem klassischen Garten. Regen, natürliche Bodenfeuchtigkeit und jahreszeitlich wechselndes Sonnenlicht stehen nicht automatisch zur Verfügung. Dafür lassen sich Temperatur, Wasserzufuhr und Beleuchtung in Innenräumen wesentlich gezielter kontrollieren.

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Die Bedeutung von Wasser und Nährstoffen

Auch bei einer Pflanzwand bleibt die Wasserversorgung ein zentraler Faktor. Pflanzen benötigen Wasser nicht nur zum Wachstum, sondern für zahlreiche physiologische Prozesse. Gleichzeitig kann sowohl ein Zuwenig als auch ein Zuviel problematisch sein. Staunässe kann die Wurzeln schädigen, während dauerhaft zu trockene Substrate das Wachstum beeinträchtigen. Bei klassischen Pflanztöpfen wird die Bewässerung meist von Hand übernommen. Vertikale Systeme können dagegen mit Reservoirs, Pumpen oder Tropfbewässerungen ausgestattet sein. Dadurch lässt sich die Wasserzufuhr gleichmäßiger gestalten. Hydroponische Systeme gehen noch einen Schritt weiter: Die Pflanzen wachsen dabei ohne herkömmliche Erde und erhalten Wasser und gelöste Nährstoffe über ein speziell aufgebautes Versorgungssystem. Die Nährstoffversorgung muss dabei zur jeweiligen Kultur passen. Erde enthält je nach Zusammensetzung bereits unterschiedliche Mengen an Mineralstoffen. In erdelosen Systemen müssen diese Nährstoffe gezielt über eine Nährlösung bereitgestellt werden. Dabei spielen unter anderem Stickstoff, Phosphor und Kalium eine Rolle. Auch der pH-Wert und die Konzentration der Nährlösung können für das Pflanzenwachstum relevant sein.

Hydroponik als Alternative zur Erde

Hydroponische Verfahren verzichten auf klassische Gartenerde. Die Wurzeln befinden sich stattdessen in einem geeigneten Trägermaterial oder werden direkt von einer Nährlösung versorgt. Das Wasser zirkuliert je nach System kontinuierlich oder in bestimmten Intervallen. Dadurch lässt sich die Versorgung der Pflanzen technisch steuern. Für das Indoor Gardening hat diese Methode einige praktische Eigenschaften. Erde wird nicht in den Wohnraum getragen, und die Umgebung bleibt bei einem geschlossenen System vergleichsweise sauber. Gleichzeitig steigt jedoch der technische Aufwand. Pumpen, Sensoren, Beleuchtung und Wasserreservoirs müssen funktionieren und regelmäßig kontrolliert werden. Eine automatisierte Pflanzwand ist deshalb zwar pflegearm, aber nicht vollständig wartungsfrei. Auch der Pflegeaufwand hängt stark vom gewählten System ab. Bei einfachen Pflanztöpfen gehören Gießen, Düngen, Rückschnitt und das Entfernen abgestorbener Pflanzenteile zum Alltag. Automatisierte Systeme übernehmen einen Teil dieser Aufgaben, reduzieren den Aufwand aber nicht auf null. Wasserreservoirs müssen kontrolliert und aufgefüllt werden. Je nach Technik können außerdem Nährstofflösungen angepasst, Filter gereinigt oder technische Komponenten überprüft werden. Eine regelmäßige Kontrolle lohnt sich auch bei weitgehend automatisierten Anlagen. Verfärbte Blätter, verlangsamtes Wachstum oder welke Triebe können Hinweise darauf geben, dass Licht, Wasser, Nährstoffversorgung oder Temperatur nicht optimal sind. Wer seine Pflanzen regelmäßig beobachtet, erkennt solche Veränderungen meist früher als bei einer ausschließlich technischen Kontrolle.

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Die Belohnung: Frische Kräuter direkt in der Küche

Ein Indoor-Garten kann besonders praktisch sein, wenn er in unmittelbarer Nähe des Kochbereichs steht. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder Minze werden nicht erst nach einem Einkauf aus dem Kühlschrank geholt, sondern können direkt vor der Verwendung geerntet werden. Das verändert auch die Art der Nutzung: Statt größere Mengen Kräuter einzukaufen, kann jeweils nur die benötigte Menge abgeschnitten werden. Bei Salaten funktioniert das Prinzip ähnlich. Je nach Sorte und Anbaumethode lassen sich einzelne Blätter entnehmen, während die Pflanze weiterwächst. Dadurch eignet sich der Indoor-Anbau insbesondere für Haushalte, in denen regelmäßig kleine Mengen frischer Zutaten gebraucht werden. Eine vollständige Selbstversorgung mit Gemüse ersetzt eine solche Pflanzwand allerdings nicht. Dafür sind Anbaufläche und Ertrag im privaten Indoor-Bereich in der Regel zu begrenzt.

Pflanzenlicht: Warum das Fenster nicht immer ausreicht

Natürliches Sonnenlicht ist für die Photosynthese unverzichtbar. Pflanzen nutzen Lichtenergie, um aus Wasser und Kohlendioxid energiereiche organische Verbindungen aufzubauen. Wie viel Licht tatsächlich bei einer Pflanze ankommt, hängt unter anderem von Tageszeit, Jahreszeit, Fensterorientierung, Entfernung zur Scheibe und Verschattung ab. Eine zusätzliche LED-Beleuchtung kann deshalb insbesondere im Winter oder an dunkleren Standorten interessant sein. Pflanzenlampen unterscheiden sich allerdings deutlich in Leistung, Bauform und Lichtverteilung. Entscheidend ist nicht allein die nominelle Wattzahl. Auch Abstand zur Pflanze, Beleuchtungsdauer und tatsächliche Lichtintensität am Blatt spielen eine Rolle. Bei einer fest installierten Pflanzwand sollte die Beleuchtung deshalb möglichst gleichmäßig auf die gesamte Anbaufläche abgestimmt sein.

Pflanzwände zwischen Wohnaccessoire und Nutzgarten

Vor der Anschaffung sollte der verfügbare Standort genau betrachtet werden. Neben der Breite und Höhe des Systems spielt auch die Tiefe eine Rolle. Hinzu kommen Abstände zur Wand, Bewegungsflächen und gegebenenfalls der Platz für ein Wasserreservoir. Bei größeren Pflanzenwänden muss außerdem das Gewicht berücksichtigt werden, das durch Konstruktion, Wasser und Pflanzen entsteht. Ein geeigneter Standort sollte ausreichend Licht bieten oder die Installation einer Pflanzenbeleuchtung ermöglichen. Gleichzeitig darf die Umgebung nicht dauerhaft zu kalt oder zu warm sein. Heizkörper, Zugluft und starke Temperaturschwankungen können für empfindliche Pflanzen ungünstig sein. In der Küche sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Pflanzwand nicht direkt an einer Stelle steht, an der sie regelmäßig Fett, Wasserdampf oder starke Hitze abbekommt.

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Vertikale Pflanzsysteme erfüllen im Innenraum zwei Funktionen. Einerseits dienen sie als Anbaufläche, andererseits werden sie Teil der Einrichtung. Gerade bei frei stehenden oder modularen Systemen spielt deshalb das Design eine größere Rolle als bei einem klassischen Gemüsebeet. Materialien, Farben, Beleuchtung und die Anordnung der Pflanzen bestimmen, wie stark die Konstruktion als technisches Gerät oder als Bestandteil des Wohnraums wahrgenommen wird. Bei einer dauerhaft installierten Pflanzwand kommen zudem praktische Aspekte hinzu. Wasser sollte sicher aufgefangen werden, elektrische Komponenten benötigen einen geeigneten Schutz und die Reinigung muss ohne großen Aufwand möglich sein. Ein System, das regelmäßig mit Wasser arbeitet, sollte deshalb konstruktiv so aufgebaut sein, dass Leckagen möglichst vermieden und Wartungsarbeiten problemlos durchgeführt werden können.

Nachhaltigkeit beim Gärtnern in Innenräumen

Indoor Gardening wird häufig mit kurzen Wegen und einem ressourcenschonenden Anbau verbunden. Tatsächlich hängt die Umweltbilanz jedoch von mehreren Faktoren ab. Besonders die zusätzliche Beleuchtung kann den Energieverbrauch erhöhen. Auch Herstellung, Transport und Lebensdauer der technischen Komponenten gehören zur Gesamtbetrachtung. Auf der anderen Seite kann der Anbau direkt am Verbrauchsort bestimmte Transport- und Verpackungsschritte vermeiden. Wer nur die tatsächlich benötigte Menge erntet, kann außerdem Lebensmittelverluste im Haushalt reduzieren. Bei hydroponischen Systemen lässt sich Wasser teilweise im Kreislauf führen, sodass weniger Frischwasser benötigt wird als bei bestimmten herkömmlichen Bewässerungsformen. Wie groß der tatsächliche Ressourcenvorteil ausfällt, hängt allerdings vom konkreten System, seiner Nutzung und dem angebauten Pflanzenbestand ab.

Vom klassischen Blumentopf zur smarten Pflanzwand

Die Bandbreite beim Gärtnern in den eigenen vier Wänden reicht heute vom einfachen Topf auf der Fensterbank bis zum vollständig automatisierten Vertical-Farming-System. Dazwischen liegen zahlreiche Varianten: Pflanzregale, Wandmodule, Kräutertürme, hydroponische Anlagen und individuell gebaute Lösungen. Welche Technik sinnvoll ist, hängt weniger von einem allgemeinen Trend als von Platzangebot, Pflanzenwahl, verfügbarem Licht und dem gewünschten Pflegeaufwand ab. CompactGreens ordnet sich in diesem Umfeld als Verbindung aus klassischem Gärtnern, Vertical Farming und moderner Haushaltstechnik ein. Während eine Pflanzwand bislang häufig aus einzelnen Töpfen, Regalen oder selbstgebauten Konstruktionen besteht, setzt das Startup auf ein abgestimmtes System, bei dem Beleuchtung, Wasserversorgung und Pflanzenaufzucht zusammen gedacht werden. Besonders für Wohnungen mit wenig Platz entsteht dadurch ein Ansatz, bei dem der Anbau von Kräutern und Salaten nicht auf Balkon oder Garten beschränkt bleibt. Die vertikale Bauweise nutzt die Höhe des Raumes, während unterschiedliche Größen eine Anpassung an verschiedene Wohnsituationen ermöglichen. Damit greift CompactGreens einen Bereich auf, der zwischen Urban Gardening, Indoor Gardening und technikgestützter Selbstversorgung liegt.

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Auch innerhalb der Höhle der Löwen Produkte nimmt CompactGreens damit eine eigene Position ein. Das Konzept verbindet einen praktischen Alltagsnutzen mit einem Thema, das durch Urbanisierung, begrenzten Wohnraum und das Interesse an selbst angebauten Lebensmitteln zunehmend an Bedeutung gewinnt. Statt eine weitere klassische Küchen- oder Gartenlösung vorzustellen, bringen die Gründer ein System in die Sendung, das Pflanzenanbau, Automatisierung und Innenraumgestaltung miteinander verbindet. Die Entwicklung aus einem Schülerprojekt und die Ausrichtung auf eine Nutzung in den eigenen vier Wänden geben dem Produkt zudem eine eigene Entstehungsgeschichte. Nachdem Pflanzwände und Indoor Gardening bislang vor allem als Nischenlösungen oder Hobbyprojekte wahrgenommen werden, findet dieses Thema in der aktuellen Folge durch den Auftritt des Startups CompactGreens Platz in der Höhle der Löwen.

Die Höhle der Löwen vom 21.09.2026

Die Themen und Kapitalgesuche in der Sendung vom 21.09.2026 sind:

  • Dekadome sucht bis zu 60.000 EUR für bis zu 30 Prozent Unternehmensanteile (per Glücksrad-Dreh)
  • Poppy’s Eis sucht 40.000 EUR für 40 Prozent Unternehmensanteile
  • CompactGreens sucht 180.000 EUR für 15 Prozent Unternehmensanteile
  • Penice sucht 70.000 EUR für 25,1 Prozent Unternehmensanteile
  • monobag sucht 75.000 EUR für 25 Prozent Unternehmensanteile
  • clearBee sucht 300.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
  • Wiederbesuch bei den beliebten Höhle der Löwen Produkten der letzten Staffeln. In dieser Folge wieder mit dabei: Waterdrop und Ralf Dümmel erinnert sich an den Pitch von Abfluss-Fee

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