Tischtennis bekommt einen neuen Platz im Stadtleben: Ding Dong Ping Pong aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ verbindet den klassischen Schlägersport mit einem modernen Treffpunkt im Viertel. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein das Spiel an der Platte, sondern die Idee, Menschen wieder leichter zusammenzubringen. Die Gründer Kian Pariwar und Waldemar Zeiler richten sich an Anfänger, Freizeitspieler und erfahrene Tischtennisspieler gleichermaßen und schaffen einen Ort, an dem spontane Matches, gemeinsame Aktivitäten und regelmäßige Veranstaltungen nebeneinander Platz haben. Damit greift das Konzept gleich mehrere Hürden auf: Vereine haben teilweise Aufnahmestopps, öffentliche Platten sind vom Wetter abhängig und klassische Sportangebote passen nicht immer zu wechselnden Tagesabläufen. Ding Dong Ping Pong setzt deshalb auf zentral gelegene Räume in ehemals leerstehenden Ladenflächen, die rund um die Uhr genutzt werden können. Besonders ist die Kombination aus Tischtennis, digitaler Organisation und Gemeinschaft: Der Zugang funktioniert über eine App, Spielstände werden digital erfasst und auf Wunsch lassen sich Matches als Video wiedergeben. Dazu kommen offene Spieltermine, Turniere und Trainingsangebote, wodurch aus einer reinen Sportstätte ein sozialer Treffpunkt entsteht.
![]() Einhorn Kondome, Tampons & mehrVerhütung und Menstruation mit Spaß und Mehrwert Teilnehmer bei „Die Höhle der Löwen“ Staffel 2 |
![]() „Unfuck the Economy“Das Buch des Einhorn-Gründers Waldemar Zeiler Teilnehmer bei „Die Höhle der Löwen“ Staffeln 2 & 20 |
Zum Angebot gehören die Buchung einzelner Tischtennisplätze, offene Spieltermine, Gruppentrainings, Events und individuelles Coaching für unterschiedliche Spielstärken. Die Ausstattung umfasst professionelle Wettkampftische von DONIC, Schläger mit Belägen der ESN Technology Group und Drei- Sterne- Bälle. An den Tischen stehen Bildschirme für die digitale Punkteanzeige, außerdem können Videoaufnahmen von Spielen abgerufen werden. Für das Training steht in bestimmten Bereichen zusätzlich eine Spinsight- Technologie zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch eine App, über die Plätze reserviert, Veranstaltungen gefunden und passende Mitspieler gesucht werden können. Auch eigene Tischtennisschläger gehören inzwischen zum Sortiment. Hinter dem Standortkonzept steht zudem ein sogenanntes Friendchise- Modell, mit dem weitere Clubs in anderen Städten entstehen sollen. Der Ansatz bleibt damit nicht auf eine einzelne Halle beschränkt, sondern umfasst Sportstätte, digitale Infrastruktur, Community- Angebote, Coaching, Events und Tischtennis- Equipment.
Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte
Ding Dong Ping Pong – Kapitalgesuch bei DHDL
Waldemar Zeiler, Kian Pariwar aus Berlin sind in der Höhle der Löwen auf der Suche nach Wachstumskapital in Höhe von insgesamt 500.000 Euro für Ding Dong Ping Pong, welches für Erschließung weiterer Standorte eingesetzt werden kann. Die Löwen bekommen im Gegenzug 10 Prozent der Firmenanteile geboten. Passende Investoren für das Startup könnten in der aktuellen Staffel die Löwen Jenna Ensthaler und Frank Thelen sein. Der Firmenwert liegt mit 4.500.000 Euro extrem hoch. Es könnte Diskussionen geben und schwierig werden, die Löwen zu dieser Bewertung an Bord zu holen.
| Pitch vom 07.09.2026 | |
| Gesuchtes Kapital: | 500.000 € |
| Angebotene Beteiligung: | 10% |
| Firmenwert vor Investition: | 4.500.000 € |
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(Vergütete Partnerlinks)
Zehn Jahre nach seinem ersten Auftritt in der „Höhle der Löwen“ steht Waldemar Zeiler erneut vor den Löwen und präsentiert diesmal gemeinsam mit seinem Mitgründer Kian Pariwar das Startup Ding Dong Ping Pong. Während Zeiler mit den „Einhorn- Kondomen“ bereits früher für Aufmerksamkeit sorgt und aus der damaligen Absage später eine erfolgreiche Marke entwickelt, setzt er nun auf ein völlig anderes Spielfeld. Im Mittelpunkt des neuen Unternehmens steht Tischtennis, das mit einem digital organisierten Clubkonzept zu einem zeitgemäßen Freizeiterlebnis werden soll. Zeiler und Pariwar stellen eine Umgebung vor, in der Tischtennis unabhängig von klassischen Öffnungszeiten gespielt werden kann und digitale Technik zahlreiche Abläufe übernimmt.
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Die Löwen verlassen ihre Plätze und werden selbst aktiv. An der Tischtennisplatte kommt es zu einem Rundlauf, bei dem Schläger verteilt werden und die Beteiligten unmittelbar erleben, wie schnell aus einer kurzen Produktvorstellung ein sportlicher Wettkampf entsteht. Dabei zeigt sich auch die spielerische Seite des Konzepts. Es geht nicht nur darum, einen Tisch zu reservieren und einige Bälle zu schlagen, sondern um Bewegung, Wettbewerb und gemeinsames Erleben. Der Rundlauf bringt entsprechend Tempo in die Vorstellung und sorgt dafür, dass die Idee nicht ausschließlich über Zahlen, Funktionen und Geschäftspläne vermittelt wird. Stattdessen können die Löwen unmittelbar ausprobieren, wie sich das Angebot anfühlt und welchen Stellenwert das gemeinsame Spielen innerhalb des Konzepts einnimmt. Nach dem sportlichen Teil entwickelt sich die Präsentation zunehmend zu einer Diskussion über die wirtschaftlichen Eckdaten. Das Konzept stößt zwar auf Interesse und wird ausführlich hinterfragt, doch insbesondere die von den Gründern angesetzte Unternehmensbewertung sorgt für Gesprächsstoff. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt des Pitches von der Frage, ob das Tischtennis- Konzept funktioniert, hin zur wirtschaftlichen Einschätzung des Startups. Die Gründer müssen erläutern, wie sie den Wert ihres Unternehmens begründen und welches Wachstum sie mit Ding Dong Ping Pong anstreben. Der Auftritt verbindet somit Produktvorführung, sportliche Demonstration und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Geschäftsmodell. Waldemar Zeiler und Kian Pariwar zeigen dabei, wie aus einer klassischen Sportart durch digitale Zugänge, automatisierte Abläufe und zusätzliche Spielerlebnisse ein modernes Clubangebot entsteht.
Für Frank Thelen hat der Pitch von Ding Dong Ping Pong eine persönliche Note, denn Tischtennis gehört seit vielen Jahren zu seinen sportlichen Interessen. Erst kürzlich hat er mit der Nationalmannschaft trainieren dürfen. Die Begeisterung für den Sport ist deshalb während der Präsentation deutlich spürbar. Seine Verbindung zum Tischtennis sorgt damit für einen persönlichen Bezug zur Geschäftsidee, bevor anschließend wieder die wirtschaftlichen Aspekte und die Bewertung des Startups im Mittelpunkt stehen.
Von der Salonunterhaltung zum modernen Freizeitsport
Kaum eine Sportart veränderte ihr Gesicht so stark, ohne dabei ihren ursprünglichen Kern zu verlieren, wie Tischtennis. Was heute als olympische Disziplin, Vereinssport, Freizeithobby und urbanes Community-Erlebnis bekannt ist, begann im viktorianischen England als Gesellschaftsspiel für drinnen. Aus improvisierten Tischen, einfachen Bällen und ungewöhnlichen Schlägern entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein international organisierter Sport mit festen Regeln, professioneller Ausrüstung und einer eigenen globalen Verbandsstruktur. Die Geschichte des Tischtennis war deshalb immer auch eine Geschichte technischer Veränderungen: Material, Schlägerbeläge, Bälle, Netzhöhe und Spielsysteme prägten immer wieder neue Phasen.
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Die Anfänge des Tischtennis im 19. Jahrhundert
Eine einzelne Person ließ sich nicht seriös als Erfinder des Tischtennis festlegen. Die Sportart entstand vielmehr aus verschiedenen Versuchen, das damals populäre Rasentennis in geschlossenen Räumen spielbar zu machen. In England wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit Tischversionen von Lawn Tennis experimentiert. Das Esszimmer oder der Billardtisch ersetzte dabei das große Spielfeld, während Bücher, einfache Netze und unterschiedliche Schläger als Hilfsmittel dienten. Die ersten kommerziellen Versuche zeigten bereits ein Grundproblem: Die verwendeten Bälle funktionierten nicht besonders zuverlässig. Gummi sprang zu unberechenbar, Kork besaß nicht genügend Elastizität. Ein frühes und heute historisch besonders interessantes Beispiel war das von David Foster 1890 patentierte Spielset „Parlour Table Games“, das neben einer Tischversion des Tennis auch Varianten von Cricket und Fußball umfasste. Auch andere Hersteller brachten ähnliche Produkte auf den Markt. Die damaligen Spiele unterschieden sich allerdings noch deutlich vom heutigen Tischtennis. Gliedere den Text strenger historisch
Ping-Pong und der Durchbruch des Zelluloidballs
In den 1890er-Jahren entstanden verschiedene Bezeichnungen und Spielvarianten. Der Londoner Spielehersteller Jaques brachte beispielsweise „Gossima“ auf den Markt. Das Spiel besaß zunächst einen hohen Netzaufbau und verwendete einen großen Korkball. Der Erfolg blieb begrenzt. Entscheidend für die weitere Entwicklung war schließlich ein anderer Werkstoff: Zelluloid. Um 1900 setzte sich der Zelluloidball durch. Er besaß wesentlich geeignetere Spieleigenschaften und sorgte für einen gleichmäßigeren, dynamischeren Ballwechsel. Gleichzeitig verbreitete sich der Name „Ping Pong“, der den charakteristischen Klang des Balls auf den damaligen Schlägern aufgriff. Neben „Ping Pong“ existierten zu dieser Zeit zahlreiche weitere Namen wie „Whiff Waff“, „Indoor Tennis“, „Parlour Tennis“ oder „Pom-Pom“. Erst nach und nach setzten sich „Ping Pong“ und „Table Tennis“ als die beiden bekanntesten Bezeichnungen durch. Der Begriff „Ping Pong“ entwickelte dabei eine ungewöhnliche wirtschaftliche Geschichte. Hersteller ließen den Namen als Marke schützen und versuchten, seine Verwendung an bestimmte Produkte und Ausrüstungen zu binden. Das führte zu einer Trennung zwischen der kommerziellen Bezeichnung und dem allgemeineren Namen „Table Tennis“. Die unterschiedlichen Marken- und Verbandsinteressen erschwerten zunächst eine einheitliche Entwicklung des Sports. In England entstanden 1901 sogar eine Table Tennis Association und eine konkurrierende Ping Pong Association, die sich 1903 zusammenschlossen.
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Von der Salonbeschäftigung zum organisierten Sport
Mit der zunehmenden Verbreitung veränderte sich auch die Wahrnehmung des Spiels. Tischtennis war nicht mehr ausschließlich eine unterhaltsame Beschäftigung im privaten Rahmen, sondern entwickelte sich zu einer Sportart mit Wettbewerben und eigenen Regeln. Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen erste Bücher über das Spiel, nationale Wettbewerbe entstanden und Tischtennis verbreitete sich über Europa hinaus. Auch Deutschland gehörte früh zu den Ländern, in denen das Spiel Fuß fasste. In Berlin existierte bereits um 1900 ein Ping-Pong-Café, 1901 fand in Hamburg ein frühes Turnier statt. Gleichzeitig erreichte die Sportart über internationale Handelsbeziehungen und westliche Siedlungen Asien. Besonders in Japan und später in China entwickelte sich Tischtennis zu einer bedeutenden Sportart. Damit begann langfristig eine Entwicklung, die den internationalen Leistungssport tiefgreifend veränderte. Nach einer ersten Popularitätswelle verlor Tischtennis in Teilen Europas zeitweise an Bedeutung. In den 1920er-Jahren erlebte die Sportart jedoch ein Comeback. Ein entscheidender Schritt folgte 1926 in Berlin. Vertreter mehrerer europäischer Länder verständigten sich auf die Gründung einer internationalen Organisation. Die International Table Tennis Federation, kurz ITTF, entstand und übernahm die Aufgabe, Regeln und internationale Wettbewerbe zu koordinieren. Im selben Jahr fanden in London die ersten Weltmeisterschaften statt. Ungarn prägte die frühe internationale Szene und gehörte in den folgenden Jahrzehnten zu den führenden Tischtennisnationen. Die Weltmeisterschaften entwickelten sich zum zentralen Wettbewerb des Sports. Einheitliche Regeln schufen dabei die Grundlage dafür, dass Spieler aus verschiedenen Ländern unter vergleichbaren Bedingungen gegeneinander antreten konnten.
Die technische Revolution im Tischtennis
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine neue Phase. Die Entwicklung moderner Schlägerbeläge veränderte das Spiel grundlegend. Besonders prägend war der Einsatz von Schwamm unter dem Gummi. Die Schläger ermöglichten mehr Geschwindigkeit und deutlich stärkere Rotation. Dadurch entwickelte sich aus dem vergleichsweise kontrollierten Spiel mit harten Belägen eine wesentlich dynamischere Sportart. 1952 sorgte der Japaner Hiroji Satoh bei den Weltmeisterschaften in Bombay mit einem dicken Schwammschläger für Aufsehen und gewann als erster Nicht-Europäer den Herren-Einzeltitel. Japan etablierte sich anschließend als führende Tischtennisnation. Die technische Entwicklung verlief so schnell, dass die Ausrüstung schließlich stärker standardisiert wurde. 1959 wurden entsprechende Regeln zur Vereinheitlichung der Schläger eingeführt.
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In den 1950er- und 1960er-Jahren verschob sich das internationale Kräfteverhältnis zunehmend nach Asien. China nahm 1953 erstmals an Weltmeisterschaften teil. 1959 gewann Rong Guotuan als erster chinesischer Sportler überhaupt einen Weltmeistertitel. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich China zu einer dominierenden Kraft im internationalen Tischtennis. Der Sport erhielt darüber hinaus eine politische Dimension. 1971 wurde Tischtennis zu einem ungewöhnlichen Instrument der internationalen Verständigung zwischen China und den USA. Nach den Weltmeisterschaften in Japan wurden amerikanische Spieler nach China eingeladen. Die Begegnungen gingen als „Ping-Pong-Diplomatie“ in die Geschichte ein und trugen zu einer vorsichtigen Annäherung zwischen beiden Ländern bei.
Die internationale Anerkennung wuchs weiter. 1977 erhielt die ITTF eine formelle Anerkennung durch das Internationale Olympische Komitee. 1981 wurde Tischtennis in das olympische Programm aufgenommen. Das olympische Debüt folgte 1988 in Seoul. Damit erhielt die Sportart eine weitere globale Bühne und wurde endgültig Teil des internationalen Spitzensports. Parallel entwickelte sich der Tischtennissport auch im Bereich des Behindertensports. Bereits 1960 gehörte Tischtennis zum Programm der ersten Paralympischen Spiele in Rom. Damit entstand eine zweite große internationale Wettbewerbsebene, die bis heute einen festen Platz im Sportkalender besitzt.
Vom Vereinssport zum weltweiten Freizeiterlebnis
Während der Leistungssport immer professioneller wurde, blieb Tischtennis gleichzeitig eine niedrigschwellige Freizeitaktivität. Genau diese Doppelrolle macht die Sportart bis heute aus. Für eine Partie reichen vergleichsweise wenig Platz, zwei Schläger, ein Ball und ein Tisch. In Parks, Jugendzentren, Schulen, Kellern, Vereinen, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen entstanden und entstehen Spielflächen. Im Unterschied zu vielen großen Ballsportarten benötigte Tischtennis kein weitläufiges Spielfeld. Das erleichterte die Integration in Innenstädte und kleinere Räumlichkeiten. Gleichzeitig ließ und lässt sich das Spiel auf sehr unterschiedlichen Niveaus betreiben. Ein lockerer Rundlauf funktioniert ebenso wie strukturiertes Vereinstraining oder internationaler Spitzensport. Diese Bandbreite bildete eine wichtige Grundlage für die späteren modernen Tischtenniskonzepte.
Die moderne Entwicklung: Sport trifft Unterhaltung
Im 21. Jahrhundert veränderte sich die Vermarktung von Tischtennis erneut. Der Sport wurde stärker als Erlebnis präsentiert. Internationale Veranstaltungen fanden zunehmend in großen Arenen statt, professionelle Spieler traten in moderner Sportbekleidung auf und die Inszenierung orientierte sich verstärkt an anderen professionellen Sportarten. Auch die internationalen Wettbewerbe wurden zunehmend als mediales Produkt gedacht. Die ITTF beschrieb diese Entwicklung selbst als Wandel von klassischen Hallen und vergleichsweise nüchternen Turnieren hin zu großen Arenen und Sport-Entertainment. Gleichzeitig entstanden neue Formen jenseits des klassischen Vereinsmodells. Tischtennis wurde Teil von Bars, Freizeitzentren, Hotels, Bürogemeinschaften und urbanen Sportkonzepten. Entscheidend war dabei zunehmend weniger die Frage, ob ein Spieler eine offizielle Vereinslaufbahn verfolgte. Stattdessen rückten spontane Matches, soziale Begegnungen, Events und flexible Buchungsmöglichkeiten in den Vordergrund.
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Eine besonders interessante Entwicklung nahm in den USA ihren Anfang. Dort entstand mit PingPod ein Konzept, das Tischtennis mit weitgehend automatisierten Clubs verband. Die Idee dahinter bestand darin, den Zugang zu Spielmöglichkeiten deutlich flexibler zu gestalten und gleichzeitig digitale Funktionen in den gesamten Aufenthalt einzubauen. Aus der Technologie hinter PingPod entwickelte sich später PodPlay. Das Unternehmen verbindet Software, Hardware und Automatisierung für moderne Sportanlagen. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem Reservierungen, Mitgliedschaften, Coaching, Veranstaltungen, Zahlungen, digitale Anzeigetafeln, Video-Replays und automatisierter Zugang. Die Technologie wurde zunächst speziell für die autonomen Tischtennis-Clubs von PingPod entwickelt und anschließend auch auf andere Sportarten ausgeweitet.
Die Digitalisierung erweiterte dabei nicht nur die Verwaltung. Moderne Anlagen können Spielstände digital anzeigen, Matches aufzeichnen, Wiederholungen bereitstellen und Trainingsdaten erfassen. Dadurch kann aus einer einzelnen Partie ein Erlebnis werden, das sich dokumentieren, analysieren und mit anderen teilen lässt. Für Freizeitspieler kann dadurch ein spielerischer Zusatznutzen entstehen, während ambitionierte Spieler technische Informationen für Training und Leistungsentwicklung erhalten können. Das US-Modell zeigte außerdem, wie sich Tischtennis stärker als eigenständiges Freizeitangebot positionieren ließ. Die Halle wurde zum Treffpunkt, die Buchung konnte ähnlich flexibel funktionieren wie bei anderen urbanen Sportangeboten und digitale Systeme reduzierten einen Teil der organisatorischen Arbeit. Bei PodPlay steht die Kombination aus Reservierung, Mitgliedschaften, Coaching, Events und automatisiertem Zugang im Mittelpunkt.
In diese Entwicklung reiht sich Ding Dong Ping Pong ein. Das von Waldemar Zeiler und Kian Pariwar vorgestellte Konzept griff den Gedanken digital organisierter Tischtennis-Clubs auf und verband ihn mit einem eigenen Club- und Community-Ansatz. Dabei ging es nicht lediglich um die Vermietung eines Tisches, sondern um eine komplette Infrastruktur rund um das Spielen. Zum Konzept gehören digitale Buchungen, automatisierter Zugang, digitale Spielstandsanzeige, Video-Replays und zusätzliche Angebote wie Events und Coaching. Eine technische Grundlage bildet dabei die Partnerschaft mit PodPlay, dessen Technologie ursprünglich für die autonomen PingPod-Tischtennisclubs in den USA entwickelt wurde. Damit kam ein Ansatz nach Deutschland, der Tischtennis nicht mehr nur als Vereins- oder Freizeitsport betrachtete, sondern als digital buchbares Erlebnis mit eigener Clubstruktur.
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Ding Dong Ping Pong erweitert das Spektrum der in der Höhle vorgestellten Ideen um ein Angebot, bei dem nicht ein einzelner Gegenstand im Mittelpunkt steht, sondern eine komplette Freizeitinfrastruktur. Damit unterscheidet sich das Konzept von vielen klassischen DHDL- Pitches, bei denen Haushaltshelfer, Lebensmittel, Beautyartikel oder technische Produkte den Kern bilden. Tischtennis wird hier als eigenständiges Freizeiterlebnis gedacht, das digitale Buchung, automatisierten Zugang, Spieltechnik und gemeinschaftliche Aktivitäten miteinander verbindet. Innerhalb der vielfältigen Höhle der Löwen Produkte nimmt Ding Dong Ping Pong damit eine besondere Rolle ein: Das Unternehmen steht exemplarisch für eine Entwicklung, bei der aus einer Produktidee eine Dienstleistung mit eigener physischer Erlebniswelt wird. Gleichzeitig knüpft das Konzept an die zunehmende Digitalisierung von Sport- und Freizeitangeboten an und überträgt diese auf eine Sportart, die seit Generationen in Vereinen, Schulen, Kellern und Freizeiteinrichtungen etabliert ist.
Der Ansatz von Ding Dong Ping Pong passt zudem zu einer Entwicklung, bei der Sportstätten stärker als flexible Freizeitorte organisiert werden. Statt eines klassischen Vereinsmodells mit festen Trainingszeiten rückt ein spontan nutzbares Angebot in den Mittelpunkt, das sich digital verwalten lässt und verschiedene Formen des Spielens ermöglicht. Die Verbindung zur US- amerikanischen Technologie von PodPlay, die ursprünglich für die automatisierten PingPod- Tischtennisclubs entwickelt wird, gibt dem Konzept dabei einen internationalen Bezug. Für die deutsche Gründershow ist das zugleich eine ungewöhnliche Variante: Der Pitch bringt nicht lediglich ein neues Produkt ins Studio, sondern ein Modell für einen Ort, an dem Sport, Technik und gemeinsames Spielen zusammenkommen. Genau diese Verbindung macht Ding Dong Ping Pong zu einem bemerkenswerten Vertreter der neuen Generation von digitalen Die Höhle der Löwen Produkten. Mit dem Auftritt des Startups findet dieses Thema in der aktuellen Folge Platz in der Höhle der Löwen.
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Die Höhle der Löwen vom 07.09.2026
Die Themen und Kapitalgesuche in der Sendung vom 07.09.2026 sind:
- sauberdropz sucht 65.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Naturally Naughty sucht 75.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Piesel Piepser sucht 100.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- KORALLS sucht 150.000 EUR für 15 Prozent Unternehmensanteile
- Ding Dong Ping Pong sucht 500.000 EUR für 10 Prozent Unternehmensanteile
- Wiederbesuch bei den beliebten Höhle der Löwen Produkten der letzten Staffeln. In dieser Folge wieder mit dabei: GreenMNKY und Einhorn Kondome. Ralf Dümmel erinnert sich an den Auftritt der Gründerin von Soummé.
- Erstmals ist Andreas W. Herb als Löwe mit dabei.
Hobby, Sport & Freizeit in der Höhle der Löwen
Alle „Höhle der Löwen“-Kandidaten aus der Kategorie Hobby & Freizeit: Rope Scout | PAKAMA | Fluxbag | Slashpipe | SYWOS | … | Alle Hobby-, Sport- und Freizeit-Startups
![]() „Die Höhle der Löwen“ Worauf es bei der Gründung ankommt und wie du den perfekten Investor findestBuch zur Sendung von #DHDL Startup-Coach Ruth Cremer |
![]() „Die Startup-Gang: Unser größtes Abenteuer – von der Idee zum Erfolg“Das neue Kinderbuch von Carsten Maschmeyer |
![]() „Erfolgreich Unternehmen Gründen“ vom Berater der Kandidaten aus „Die Höhle der Löwen“Buch zur Sendung von #DHDL Startup-Coach Felix Thönnessen |
![]() Das Brettspiel zur Sendung„Die Höhle der Löwen“ 3-6 Spieler ab 12 Jahren | von Noris Spiele |
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Einhorn Kondome, Tampons & mehr

„Die Höhle der Löwen“ Worauf es bei der Gründung ankommt und wie du den perfekten Investor findest

Das Brettspiel zur Sendung