RE-SHIRT

RE-SHIRT bei Die Höhle der Löwen (DHDL)In der Sendung Die Höhle der Löwen tritt das Startup RE-SHIRT mit einer Idee an, die ein bekanntes Problem aus der Event- und Werbewelt aufgreift. Für Messen, Firmenläufe, Festivals oder Kampagnen entstehen regelmäßig T-Shirts mit speziellen Aufdrucken, die nach dem Anlass kaum noch getragen werden. Der Druck bleibt sichtbar, obwohl die Botschaft längst überholt ist. Genau hier setzt RE-SHIRT an. Das Konzept: Ein Textildruck, der sich später wieder auswaschen lässt. Dadurch verwandelt sich ein einmal genutztes Werbe-Shirt in ein ganz normales Kleidungsstück, das weiter getragen werden kann. Das reduziert unnötige Textilabfälle und verlängert die Lebensdauer der Kleidung deutlich. Das Besondere liegt dabei im Zusammenspiel aus Drucktechnik und Materialstrategie. Die verwendete Siebdruckfarbe basiert auf wasserbasierten Komponenten und lässt sich beim Waschen entfernen, während das eigentliche Kleidungsstück und auf Wunsch auch Permanentaufdrucke wie das Markenlogo erhalten bleibt.


Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte


So verschwindet die temporäre Botschaft, das Shirt bleibt als neutrales Kleidungsstück bestehen. Die Idee dahinter ist ziemlich pragmatisch: Kampagnen dürfen kurzlebig sein, Kleidung muss es nicht. Genau dieser Ansatz macht das Modell interessant für Organisationen oder Unternehmen, die große Stückzahlen für einen bestimmten Anlass produzieren, danach aber keine unnötigen Restbestände verursachen wollen. Zum Leistungsumfang gehört vor allem die Bedruckung von Textilien mit dieser auswaschbaren Drucktechnik. Produziert wird in der Regel auf Kleidung der Marke Pure Waste, die aus recycelten Fasern hergestellt wird. Bedruckt werden neben klassischen T-Shirts auch andere Produkte wie Hoodies, Longsleeves, Sweatshirts, Sweatpants oder Stoffbeutel. Die Textilien sind in verschiedenen Schnitten und Größen von XXS bis 4XL verfügbar. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmen und Organisationen, typischerweise für größere Serienproduktionen ab etwa fünfzig Stück. Neben komplett temporären Motiven lassen sich auch dauerhafte Drucke mit auswaschbaren Designs kombinieren, wodurch sich Kampagnenmotive später entfernen lassen, während ein dauerhaftes Branding bestehen bleibt.


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RE-SHIRT – Kapitalgesuch bei DHDL

Anna Hadzelek und Emmy Schumacher aus München sind in der Höhle der Löwen auf der Suche nach Wachstumskapital in Höhe von insgesamt 350.000 Euro für RE-SHIRT, welches für Steigerung der Planungssicherheit eingesetzt werden kann. Die Löwen bekommen im Gegenzug 15 Prozent der Firmenanteile geboten. Passende Investoren für das Startup könnten in der aktuellen Staffel die Löwen Jenna Ensthaler, Dagmar Wöhrl und Judith Williams sein. Der Firmenwert liegt mit 1.983.333 Euro im oberen Mittelfeld.

Pitch vom 16.03.2026
Gesuchtes Kapital: 350.000 €
Angebotene Beteiligung: 15%
Firmenwert vor Investition: 1.983.333 €

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Das Startup RE-SHIRT präsentiert eine Idee, die sich um ein alltägliches Problem dreht: bedruckte Event- und Werbe-Shirts, die nach einmaligem Tragen praktisch unbrauchbar werden. Vor den Investorinnen und Investoren zeigen die Gründerinnen, wie ihre auswaschbare Siebdruckfarbe funktioniert. Auf einem T-Shirt ist zunächst ein Motiv zu sehen, das für eine typische Kampagne stehen könnte. Anschließend demonstrieren sie den Effekt ihres Konzepts – der Druck verschwindet nach einem Waschgang, während das Kleidungsstück weiterhin tragbar bleibt. Damit soll ein Textil entstehen, das für einen Anlass genutzt wird, danach aber nicht im Schrank verschwindet oder entsorgt wird. Während der Präsentation wird deutlich, dass RE-SHIRT vor allem auf die Verlängerung der Nutzungsdauer von Kleidung setzt und damit ein Thema aufgreift, das in der Textilbranche zunehmend diskutiert wird.


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Im Gespräch mit den Löwen beschreiben Anna Hadzelek und Emmy Schumacher die Bedeutung des Moments sehr deutlich. Sie sehnen sich nach einem langfristigen strategischen Partner, der Netzwerk, Unterstützung und finanzielle Sicherheit bietet. Die Investorinnen und Investoren reagieren interessiert, gleichzeitig bleiben sie kritisch. Fragen zum Marktpotenzial tauchen schnell auf: Wie groß ist der Bedarf für temporär bedruckte Kleidung? Wie sehen Umsätze und Produktionskosten aus? Auch der Vertrieb steht im Fokus. Die Gründerinnen erläutern, dass ihr Angebot vor allem auf Unternehmen und Organisationen zielt, die größere Mengen an Kleidung für Kampagnen, Events oder Aktionen bestellen. Während Muster durch die Runde gehen und die Drucke aus nächster Nähe begutachtet werden, entwickelt sich eine intensive Diskussion über Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit und die praktische Umsetzung der Idee im Alltag der Werbe- und Eventbranche.

Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft

Die Textilwirtschaft gehört weltweit zu den ressourcenintensiven Industriezweigen. Von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zum Vertrieb und zur Entsorgung entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhebliche Umweltbelastungen. Wasserverbrauch, chemische Belastungen, CO₂-Emissionen und große Mengen an Textilabfällen prägen das Bild einer Branche, die seit einigen Jahren verstärkt unter Druck steht, ihre Produktions- und Konsummuster zu verändern. Gleichzeitig wächst das gesellschaftliche Bewusstsein für nachhaltigere Alternativen. Politik, Unternehmen und Konsumenten diskutieren daher zunehmend neue Modelle für eine ressourcenschonendere Textilproduktion.

Rohstoffe und Ressourcenverbrauch

Bereits der Anfang der textilen Wertschöpfungskette zeigt die ökologischen Herausforderungen. Baumwolle gilt zwar als natürlicher Rohstoff, benötigt jedoch in konventionellen Anbausystemen große Mengen Wasser sowie Pflanzenschutzmittel. Auch synthetische Fasern wie Polyester stehen in der Kritik, da sie auf fossilen Rohstoffen basieren und bei der Nutzung Mikroplastik freisetzen können. Nachhaltigkeitsstrategien konzentrieren sich daher zunehmend auf alternative Materialien. Recycelte Fasern, innovative Zellulosematerialien oder Mischgewebe aus wiederaufbereiteten Textilresten sollen den Bedarf an Primärrohstoffen reduzieren und den Materialkreislauf verlängern. Neben der Materialwahl spielt auch der Energieeinsatz eine zentrale Rolle. Spinnereien, Färbereien und Ausrüstungsbetriebe zählen zu den energieintensiven Produktionsstufen. In vielen Regionen erfolgt die Energieversorgung weiterhin über fossile Quellen. Nachhaltigkeitsprogramme setzen deshalb verstärkt auf Effizienzmaßnahmen, erneuerbare Energien und optimierte Produktionsprozesse. Moderne Färbetechnologien, geschlossene Wasserkreisläufe oder digital gesteuerte Produktionsanlagen gelten als wichtige Hebel, um Ressourcenverbrauch und Emissionen zu senken.


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Soziale Verantwortung entlang der Lieferketten

Nachhaltigkeit in der Textilbranche beschränkt sich nicht allein auf Umweltaspekte. Die globalen Lieferketten reichen häufig über mehrere Kontinente und sind von unterschiedlichen Arbeits- und Sozialstandards geprägt. In vielen Produktionsländern arbeiten Menschen unter Bedingungen, die international kritisiert werden. Niedrige Löhne, fehlende Arbeitssicherheit oder mangelnde Transparenz in der Lieferkette stehen regelmäßig im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Vor diesem Hintergrund gewinnen verbindliche Regeln für Lieferketten an Bedeutung. Unternehmen entwickeln Kontrollsysteme, Auditprogramme und Partnerschaften mit unabhängigen Zertifizierungsstellen. Gleichzeitig verlangen neue gesetzliche Rahmenbedingungen mehr Transparenz. Ziel ist es, ökologische und soziale Mindeststandards entlang der gesamten Produktionskette nachvollziehbar zu machen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Kreislaufwirtschaft als strategischer Ansatz

Ein zentrales Konzept nachhaltiger Textilwirtschaft ist die Kreislaufwirtschaft. Statt linearen Modellen – produzieren, nutzen, entsorgen – rückt die Idee geschlossener Materialkreisläufe in den Mittelpunkt. Kleidung soll länger genutzt, repariert, weitergegeben oder recycelt werden. Dabei entstehen neue Geschäftsmodelle: Mietsysteme für Mode, Secondhand-Plattformen oder Rücknahmesysteme für gebrauchte Textilien gehören zu den Ansätzen, mit denen Unternehmen versuchen, Materialströme im Umlauf zu halten. Technologische Innovationen spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Mechanisches und chemisches Recycling entwickeln sich zu wichtigen Bausteinen, um alte Textilien wieder in hochwertige Fasern zu verwandeln. Gleichzeitig arbeiten Forschungseinrichtungen und Unternehmen an Lösungen, die Materialien leichter trennbar oder besser wiederverwertbar machen. Designstrategien wie modulare Schnitte, monomateriale Stoffe oder lösbare Verbindungen sollen die spätere Wiederaufbereitung erleichtern.

Verändertes Konsumverhalten

Die Dynamik der Textilindustrie ist eng mit dem Konsumverhalten verbunden. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein stark beschleunigter Modezyklus etabliert. Schnell wechselnde Kollektionen und niedrige Preise führen dazu, dass Kleidung oft nur kurze Zeit genutzt wird. Dieser Trend trägt erheblich zum wachsenden Textilabfall bei. Gleichzeitig zeichnet sich ein langsamer Wandel ab. Teile der Konsumentenschaft interessieren sich stärker für Herkunft, Produktionsbedingungen und Materialqualität. Transparente Lieferketten, langlebige Produkte und Reparaturangebote gewinnen an Bedeutung. Auch digitale Informationssysteme, etwa Produktpässe oder QR-Codes mit Materialinformationen, werden zunehmend diskutiert, um nachhaltige Kaufentscheidungen zu erleichtern.


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Viele Unternehmen der Branche experimentieren mit neuen Ansätzen, um Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig umzusetzen. Startups und etablierte Hersteller entwickeln alternative Materialien, digitale Produktionsmethoden oder Konzepte für wiederverwendbare Textilien. Dazu zählen beispielsweise temporäre Drucktechnologien für Eventbekleidung, modulare Kleidungsstücke oder Plattformen für Textilrecycling. Auch die Digitalisierung verändert die Branche. Datengestützte Produktionsplanung, automatisierte Schnittmuster oder On-Demand-Fertigung können Überproduktion reduzieren. Gleichzeitig ermöglichen digitale Marktplätze neue Vertriebswege für gebrauchte Kleidung oder recycelte Materialien. Diese Entwicklungen zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur als ökologische Herausforderung verstanden wird, sondern zunehmend als Innovationsfeld innerhalb der Textilwirtschaft.

Politische Rahmenbedingungen und Regulierung

Politische Institutionen beschäftigen sich verstärkt mit der Transformation der Textilindustrie. In vielen Regionen entstehen Strategien zur Förderung einer nachhaltigeren Produktion und Nutzung von Textilien. Dazu gehören Anforderungen an Produktdesign, Recyclingquoten oder Transparenzpflichten entlang der Lieferketten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, ökologische Belastungen zu reduzieren und gleichzeitig faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Für Unternehmen bedeutet dies eine zunehmende Anpassung ihrer Geschäftsmodelle. Nachhaltigkeitsberichte, Lieferkettenanalysen und Zertifizierungssysteme entwickeln sich zu festen Bestandteilen der Unternehmensstrategie. Gleichzeitig entstehen Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Politik, um technische Lösungen schneller in den Markt zu bringen.

Die Rolle von Design und Produktentwicklung

Nachhaltigkeit beginnt bereits in der Designphase eines Kleidungsstücks. Materialauswahl, Schnittkonstruktion und Produktionsmethoden beeinflussen maßgeblich, wie lange ein Produkt genutzt werden kann und ob es sich später recyceln lässt. Designer und Produktentwickler berücksichtigen daher zunehmend Aspekte wie Reparierbarkeit, Materialtrennung oder Multifunktionalität. Ein weiterer Ansatz besteht darin, Kleidungsstücke flexibler nutzbar zu machen. Austauschbare Elemente, anpassbare Passformen oder reversible Designs können dazu beitragen, dass Kleidung länger im Einsatz bleibt. Gleichzeitig gewinnen langlebige Materialien und zeitlose Gestaltung an Bedeutung, um den schnellen Austausch von Mode zu verlangsamen.


Übersicht: Die Höhle der Löwen Produkte


In diesem Umfeld tauchen immer wieder junge Unternehmen auf, die versuchen, einzelne Schwachstellen der Branche gezielt anzugehen. RE-SHIRT, bekannt aus der Sendung Die Höhle der Löwen, gehört zu den Konzepten, die sich speziell mit dem Problem kurzlebiger Event- und Werbetextilien beschäftigen. Häufig werden Shirts für Kampagnen, Firmenläufe oder Festivals produziert, danach verlieren sie ihren Zweck. Das Startup setzt genau hier an: Ein spezieller Druck lässt sich nach der Nutzung wieder entfernen, sodass das Kleidungsstück anschließend als neutrales Basic weitergetragen werden kann. Damit rückt die Idee einer längeren Nutzungsdauer in den Mittelpunkt – ein Ansatz, der im Kontext nachhaltiger Textilwirtschaft immer häufiger diskutiert wird.

Innerhalb der bekannten Innovationslandschaft rund um die Fernsehsendung steht RE-SHIRT damit für eine Entwicklung, bei der ökologische Überlegungen stärker in Produktideen einfließen. In der Sammlung der Höhle der Löwen Produkte finden sich zwar viele Lösungen aus unterschiedlichen Branchen, doch textile Konzepte mit klarer Ressourcenausrichtung bleiben vergleichsweise selten. Gerade deshalb wirkt das Modell interessant: Es verbindet Werbekleidung mit einem Wiederverwendungsgedanken und greift damit ein Thema auf, das in der Debatte über Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvolleren Textilkonsum zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Höhle der Löwen vom 16.03.2026

Die Themen und Kapitalgesuche in der Sendung vom 16.03.2026 sind:


Mehr Mode & Accessoires in der Höhle der Löwen

Zu den beliebtesten Kategorien in der Höhle der Löwen gehören Startups aus dem Bereich Mode, Schuhe und Accessoires. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten gehören das Label für funktionale Sportmode Morotai, das einen Deal mit Dagmar Wöhrl schloss. Auch die extra-reißfesten Strumpfhosen von Bataillon Belette und die unkaputtbaren Brillen von gloryfy unbreakable waren bei den Zuschauern sehr beliebt. Dessous für Frauen mit Kurven stellte SugarShape in der Höhle der Löwen vor und die Premium-Sockenmarke Von Jungfeld ging zwar ohne Löwen, aber angelte sich einen prominenten Investor.|…| Übersicht:  Alle Fashion-Startups


 

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„Die Höhle der Löwen“

3-6 Spieler ab 12 Jahren | von Noris Spiele
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